Büroausbau-Spezialist

APOprojekt feiert Zehnjähriges Bestehen

APOproject Unternehmen
"Wir müssen die Planung einerseits und die Abwicklung andererseits noch weiter ausbalancieren", so Hendrik von Paepcke, Geschäftsführer. Foto: APOprojekt

Hamburg (ABZ). – Diesen September hat der Büroausbau-Spezialist APOprojekt einen Grund zum Feiern – auf den Tag genau vor zehn Jahren ist das Unternehmen am 17. September 2007 angetreten, um eine Nische zu besetzen. "Wir bauen einzelne Büroeinheiten aus", sagt Hendrik von Paepcke, Geschäftsführer. Hintergrund ist: Bei neuen oder sanierten Bürogebäuden sei der Ausbau der letzten Flächen, bei denen der Mieter erst nachträglich gefunden wird, häufig nicht mehr attraktiv für die großen Bauunternehmen. Vor allem dann, wenn es sich um Flächen von weniger als 1000 m² handle. Nachträgliche Baustelleneinrichtung, Abstimmung mit den Architekten, Nutzern etc. – wenn die Prozesse eines Bauunternehmens auf Großprojekte ausgelegt sind, erscheinen hier Aufwand und Ertrag in keinem günstigen Verhältnis. APOprojekt hat sich genau auf solche kleinen Restflächen spezialisiert und bietet hier Planung und Bau aus einer Hand: Design and Build, komplett mit eigenen Architekten, eigenen Bauleitern etc. "Es wurde sehr schnell deutlich, dass der Bedarf nach einem solchen Modell größer war als erwartet."Mittlerweile ist auch APOprojekt größer, als das zumindest ganz am Anfang zu erwarten war. Bereits innerhalb der ersten zwölf Monate wurde ein zweiter Standort eröffnet. Im Jahr darauf erfolgte der Abschluss eines Rahmenvertrags mit einem Großunternehmen, und mit der Sicherheit künftiger Aufträge kamen weitere Niederlassungen hinzu – heute sind es insgesamt sechs Büros mit 250 Mitarbeitern. Das Gesamtvolumen aller Projekte umfasst mittlerweile über 100 Mio. Euro. Im Fokus steht weiterhin bewusst die kleinere Fläche, rd. 60 % der Aufträge liegen unterhalb von 100.000 Euro. Zunehmend gebe es aber auch Großprojekte mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich.Von Paepcke und auch Alexander Knälmann, der Gründungspartner und ebenfalls Geschäftsführer ist, legen großen Wert auf Kostensicherheit für den Auftraggeber. "Wir arbeiten in den meisten Fällen mit Fest- oder Maximalpreisen", so Knälmann. Von Nachträgen hält man bei APOprojekt wenig. "Nachträge belasten das Vertrauensverhältnis zum Eigentümer", sagt von Paepcke. Die Realität im Bau sei ohnehin häufig von Misstrauen geprägt. "Viel zu oft sind die gegenseitige Absicherung, die Haftungs- und Schuldfrage für eventuelle Probleme von Anfang an das treibende Motiv. Wir denken, dass das jeweilige Projekt im Vordergrund stehen sollte." Das gemeinsame Ziel solle die treibende Kraft für alle Beteiligten sein – partnerschaftlich eine funktionierende und architektonisch ansprechende Immobilie zu realisieren. Bei APOprojekt spricht man von vermeintlich altmodischen Werten wie Leidenschaft und Spirit für ein Projekt. Und von Zuverlässigkeit. Zu seinem Wort stehen.Gerade bei kleineren Projekten könne Zuverlässigkeit gar nicht genug betont werden. "Oft sind die Renditen des Eigentümers unter Druck, und wenn sich dann der Ausbau verteuert oder der Einzugstermin verschiebt, ist das für den Auftraggeber katastrophal." Knälmann und von Paepcke waren vor der Gründung beide in der Büro-Vermietung tätig – sie wissen, wie sehr ungeplante Leerstände infolge eines verschobenen Bezugstermins die Kalkulation des Eigentümers treffen kann.Gewissermaßen sind von Paepcke und Knälmann immer noch in der Vermietung tätig: "Wir sind ein Bauunternehmen, aber wir unterstützen den Eigentümer im Vorfeld des Ausbaus bei der Suche nach Mietern." Das ist nicht unbedingt üblich. "Aber viele Eigentümer wissen es zu schätzen, wenn ein beauftragtes Unternehmen solche Herausforderungen wie die Vermietung auch als die eigene Herausforderung ansieht", sagt Knälmann. APOprojekt mache die Ausbauleistung in vielen Fällen sogar bewusst abhängig davon, ob das Unternehmen tatsächlich dazu beitragen kann, dass ein Mietvertrag unterzeichnet wird. "Wir gehen hier ohne Vergütung in Vorleistung."Das Modell Design and Build, also zu planen und später die Planung auch eigens umzusetzen, ist international längst etabliert. APOprojekt steht exemplarisch dafür, dass der Trend auch in Deutschland in eine ähnliche Richtung geht. "Wir sehen weiteres Wachstumspotenzial", so von Paepcke. Ein Treiber sind die großen Entwickler und Bestandshalter. Sie schließen immer häufiger Rahmenverträge ab, um Leistungen schneller abrufen zu können – ganz ähnlich wie schon in der Anfangszeit von APOprojekt. So groß das Marktpotenzial sei: Es gebe natürlich auch immer noch eine Reihe an Mieterausbauten, die ganz klassisch über die Architekten-Vergabe- und Bieter-Modelle laufen bis hin zur Einzelvergabe.Wo sieht sich das Unternehmen in Zukunft? "Wir müssen die Planung einerseits und die Abwicklung andererseits noch weiter ausbalancieren", so von Paepcke. Der Planungsaspekt werde häufig unterschätzt, sei aber elementar wichtig. Und: "Bei allem Wachstum wollen wir ein inhabergeführtes Unternehmen bleiben." Die Vorteile seien hier vor allem Flexibilität und Geschwindigkeit im Handeln. "Außerdem möchten wir weiterhin einen Einfluss darauf haben, wie sich unsere Mitarbeiter fühlen. Ich denke, dass die Mitarbeiter bei uns Freiheiten genießen, die es in vielen Unternehmen nicht gibt." Dafür erwarten von Paepcke und Knälmann, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt.

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