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Daiwa House Modular Europe

Die Zukunft des Bauens ist modular

Die Baubranche steht vor größeren Herausforderungen als je zuvor: Wohnraum ist knapp und muss daher möglichst schnell entstehen, gleichzeitig fehlt es aufgrund des Fachkräftemangels an qualifizierten Arbeitern. Dazu kommen neue Anforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung.
Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe

Wenn Planungs- und Produktionsprozesse immer digitaler werden und automatisierter ablaufen, müssen gleichzeitig ein hoher Qualitätsstandard gewahrt und Kalkulationssicherheit gegeben sein. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des bereits herrschenden Ressourcenmangels rückt eine nachhaltigere Bauweise immer stärker in den Fokus. Nachhaltigkeit muss aber nicht nur in der Planungsphase und beim Bau eines Gebäudes eine Rolle spielen, sondern auch nach der Nutzungsphase. Besonders beim Abriss von Gebäuden entsteht viel Abfall, der nur schwer recycelt werden kann, von den Lärm- und Staubbelästigung für die Umwelt einmal abgesehen. Damit ist auch Recycling ein wichtiges Thema, das die Baubranche umtreibt. Der traditionelle Bau kann viele dieser Probleme nicht lösen, der Modulbau präsentiert sich hier als ideale Alternative für die Zukunft der Baubranche.

Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe
Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe

Schnelle Produktion – hohe Qualität

Das niederländische Unternehmen Daiwa House Modular Europe blickt auf 60 Jahre Erfahrung und unzählige erfolgreiche Projekte zurück. Auch in Deutschland entstehen die ersten Gebäude – nach dem bereits fertiggestellten Studentenwohnheim Campus 71 in Essen ist ein ambitioniertes Großprojekt derzeit im Bau. Der Community Campus in Bochum wird nach Fertigstellung mit zwölf Geschossen das höchste Modulbaugebäude innerhalb der EU sein und über insgesamt 737 Apartments verfügen. Anhand dieses Projekts lassen sich die Vorteile und Abläufe des modularen Bauens optimal nachverfolgen. Nach gemeinsamer Planung mit Architekten, Projektentwicklern und Auftraggebern entstehen digitale Raumszenarien, die alle Kundenwünsche berücksichtigen. Dabei können mit den Modulen sowohl einzelne, abgeschlossene Einheiten als auch offene Raumzusammenhänge realisiert werden. Die standardisierten, seriellen Module ermöglichen zusätzlich eine frühe Kalkulation des Richtpreises – ein großer Vorteil für die Auftraggeber. Sind die grundsätzlichen Entscheidungen für den Aufbau des Gebäudes gefallen, wird der Entwurf als dreidimensionales BIM-Modell erstellt. Damit lassen sich nicht nur Räume, Konstruktion und technischer Ausbau optimal planen, das Modell bildet auch die Basis für die Produktion der benötigten Module. Witterungsgeschützt entstehen diese in großen Werkshallen wobei die Stahlrahmen, zu 90 Prozent aus Recyclingstahl bestehen. Um Abfälle und Verschnitt auf ein Minimum zu reduzieren, werden an allen Stationen passgenau die benötigten Teile zum Einbau bereitgestellt. Dazu setzt Daiwa House Modular Europe auch auf Automatisierung: Bei den Holzrahmenwänden kommen Roboter zum Einsatz, die Fensterelemente werden halbautomatisch montiert. Bei den Bodenplatten wird Beton eingesetzt, um Stabilität sowie Schall- und Brandschutz im Geschossbau sicher zu stellen. Doch nicht nur das Modul selbst entsteht in der Werkshalle, auch Bäder und Küchen werden bereits hier eingebaut. Bei den Badezimmern handelt es sich um vorgefertigte Nasszellen, die eingebaut und komplett funktionsfertig angeschlossen werden.

Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe
Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe
Modularisierung Hochbau
Foto: Daiwa House Modular Europe

Nachhaltiger Bauprozess – hochwertiger Wohnraum

Während im Werk die Module entstehen, geht es parallel auf der Baustelle ebenfalls voran. In Bochum wurden auf der Baustelle die Erschließungstürme und die Tiefgarage konventionell betoniert. Da Roh- und Modulausbau gleichzeitig stattfinden, verkürzt sich die Dauer der Bauzeit um bis zu 50 Prozent im Vergleich zum traditionellen Bau. Mittlerweile passiert viel auf der Baustelle in Bochum: Im 30-Minuten-Takt werden die Module angeliefert – ein Modul von 20 Quadratmetern entspricht einem bezugsfertigen Apartment. Dank eines Stecksystems werden die Module über Zapfen im Baukastenprinzip übereinandergestapelt und verbunden. Wie bei allen Modulbauten lässt sich anschließend eine vorgehängte, hinterlüftete Gesamtfassade auf der Baustelle anbringen – in Bochum wird diese besonders auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sein. Dank einer cleveren Gestaltung fängt sie im Winter mehr Sonne ein, um das Gebäude zu erwärmen, im Sommer dagegen reflektiert sie die Sonne, damit sich das Gebäude nicht erhitzt. Doch der Nachhaltigkeitsgedanke geht bei Daiwa House Modular Europe noch weiter: Ist der Lebenszyklus eines Gebäudes beendet, kann es einfach und problemlos rückgebaut und umgenutzt werden. Nach diesem Cradle-to-Cradle Prinzip werden bereits heute 80 Prozent der Module wiederverwendet.

„Der Community Campus in Bochum ist nicht nur ein Leuchtturmprojekt für den Modulbau und eine Antwort auf den Wohnraummangel in Deutschland, sondern ebenso ein Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Außerdem zeigt das Projekt, wie Kreislaufwirtschaft in der Baupraxis funktioniert. Das fertige Campusgebäude bietet weit mehr als ein herkömmliches Studentenwohnheim: Der Community Campus wird auch ein Fitness-Studio, eine Cafeteria sowie eine Lounge, einen Waschsalon, einen Kopier- und Druckservice, eine Bibliothek und Studienräume für gemeinschaftliches Lernen beinhalten – eben alles, was Studierende benötigen, um sich wirklich wohlzufühlen“, erklärt Olaf Bade, Manager Deutschland bei Daiwa House Modular Europe.

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