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Dank RFID an Flanschen

Prozesssicher und vorgabengetreu Verschrauben

Hytorc, Kleingeräte und Werkzeuge

Mittels einer RFID-Identifikation der Flansche wird die zu VDI/VDE 2862 Blatt 2 konforme Hydraulikpumpe drahtlos angesteuert und anschließend werden die Schraubergebnisse in der elektronischen Akte dokumentiert.

MÜNCHEN (ABZ). - Hytorc, einer der weltweit führenden Anbieter von hydraulischer und pneumatischer Verschraubungstechnik, präsentiert neue intelligente, hydraulische Verschraubungstechnik gemäß VDI 2862 Blatt 2 mit RFID, Mobilcomputern und der neuen Prozess- und Dokumentationspumpe Eco2Touch. Dabei steuert die Hydraulikpumpe Anzugsverfahren ohne Reaktionsarm prozesssicher an und protokolliert jeden einzelnen Verschraubungsvorgang manipulationssicher in textlicher und graphischer Darstellung.

Hytorc arbeitete gemeinsam mit dem Koblenzer Unternehmen Die Mobilanten an der Lösung, die insbesondere für Betreiber von Großanlagen mit vielen Flanschen – wie Betrieben der Großchemie, Raffinerien und auch Kraftwerken – spannend ist. Denn diese müssen neue Regelungen wie die VDI 2290 und die VDI/VDE 2862 Blatt2 umsetzen und stehen damit vor einer besonderen Herausforderungen. Hytorc koppelt daher seine Hydraulikpumpe Eco2-Touch mit mobilen Computern und ermöglicht seinen Kunden das Umsetzen einer zu den Vorschriften konformen Prozessdokumentation.

Die Lösung verwaltet alle relevanten Informationen der Schraubstellen, Werkzeuge und Mitarbeiter. Mittels einer RFID-Identifikation der Flansche wird die zu VDI/VDE 2862 Blatt 2 konforme Hydraulikpumpe drahtlos angesteuert und anschließend werden die Schraubergebnisse in der elektronischen Akte dokumentiert. Dazu werden beim Inventarisieren die einzelnen Schraubstellen (Flansche) mit RFID-Tags ausgezeichnet, die mittels Kabelbinder oder Kleber angebracht sind. Diese durchgängige Koppelung eines Instandhaltungssystems mit mobilen Computern, die bis ATEX Zone 1 einsetzbar sind, sowie das drahtlose Ansteuern der Hydraulikpumpe sind ein Novum.

Vorteil der RFID-Tags: Flansche können relativ gleichartig und infolgedessen auch im täglichen Umgang entsprechend verwechselbar sein. Für die gesicherte Identifizierung muss der Bezug von dem elektronisch erfassten Objekt im Informationssystem zu dem realen Flansch hergestellt werden – und genau da kommen die Tags ins Spiel.

Denn der Anwender kann zwar angebrachte Anlagenschilder lesen. Wenn jedoch mobile Computer den Flansch identifizieren sollen, dann muss eine technische Lösung zum Einsatz kommen.

Auch die Arbeitssicherheit steigt: Die Kennzeichnung der Teile sorgt dafür, dass Monteure nur an der festgelegten Schraubstelle mit dafür zugelassenen Werkzeugen und Materialien arbeiten. Eine Verwechslungsgefahr ist quasi ausgeschlossen. Zudem wird mit der Auswahl des zu dem Flansch passenden Schraubprogrammes die Gefahr durch manuelle Übertragungsfehler beseitigt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2015.

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