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DBV-Arbeitstagung

Risse im Stahlbeton diskutieren

Frankfurt/Main (ABZ). – Stahlbeton – der gerissene Baustoff. Eigentlich ist diese Feststellung eine Selbstverständlichkeit, und dennoch sind Rissbildungen immer wieder ein Streitthema während und nach der Abwicklung von Bauvorhaben. Oftmals sind Risse planmäßig vorgesehen, trotzdem werden sie am Bauwerk bemängelt. Vor diesem Hintergrund bietet der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E. V. (DBV) ab September eine neue halbtägige Arbeitstagung an. Diese richtet sich sowohl an Bauleiter, Oberbauleiter, Projektleiter als auch an Tragwerks- und Objektplaner sowie Bauherren. Wer hat welche Aufgabe, wer benötigt welche Informationen, was genau ist eigentlich die Bauaufgabe? Sind Risse planmäßig vorgesehen und wie geplant am Bauwerk aufgetreten? Oder können Bauwerke auch rissefrei ausgeführt und geplant werden?

Um als Beteiligter u. a. diese Fragen beantworten zu können, bilden Erläuterungen zu den Entwurfsgrundsätzen mit Blick auf Trennrisse bei Beton- und Stahlbetonbauteilen sowie deren planerische Umsetzung einen Schwerpunkt der Veranstaltung. Diese wurden neu in das DBV-Merkblatt "Begrenzung der Rissbildung im Stahlbeton- und Spannbetonbau" aufgenommen, sind aber bereits aus anderen Regelwerken bekannt. Als zweiten Schwerpunkt behandelt die DBV-Arbeitstagung betontechnische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Umsetzung des vorgesehenen Entwurfsgrundsatzes.

Termine und Orte:

  • 28. September: Frankfurt/Main
  • 08. November: Hamburg
  • 09. November: Stockdorf


Die Arbeitstagungen finden jeweils von 13.00 bis 16.30 Uhr statt.

Informationen und Anmeldung:
Katharina Falk
Telefon: 0 30/23 60 96-30
E-Mail: falk@betonverein.de
und im Internet unter www.betonverein.de/veranstaltungen

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=407++357&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2016.

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