Anzeige

Für bessere Kompatibilität

DC2-Steuerungssystem erlaubt Maschinenzugriff über das Smartphone

Tomas Wall, Produktmanager bei Engcon Control Systems, erläutert den Fern-support des DC2-Systems.

Strömsund/Schweden (ABZ). – Das Unternehmen Engcon rüstet sein DC2-Steuerungssystem für bessere Kompatibilität auf, das es bereits 2012 – inklusive einer App für die Fernunterstützung über das Mobilfunknetz – auf den Markt gebracht hat. Servicetechniker sollen nun mithilfe von Smartphones direkt auf einzelne Maschinen zugreifen können, um per Fernwartung bei Fehlersuche, Kalibrierung und Service zu unterstützen – ohne selbst vor Ort zu sein. Das spare Firmenangaben zufolge viel Zeit und Geld. Jetzt hat Engcon bekannt gegeben, dass die Kompatibilität der App weiter verbessert worden ist. Im Zuge dieser Optimierungen sei das Design modifiziert, die Navigation vereinfacht und die Leistung und Stabilität erhöht worden, verspricht das Unternehmen.

Engcons Proportional-Steuerungssystem DC2 soll mit allen Maschinen auf dem Markt, egal welchen Herstellers, kompatibel sein. Nicht nur die eigenen Tiltrotatoren könnten damit gesteuert werden, auch Raupen, Räder, Auslegerschwenkung und die variable Auslegerfunktion könnten Anwender mit dem DC2-System lenken. Durch das Upgrade sei die App jetzt noch nutzerfreundlicher und intuitiver zu bedienen, verspricht der Hersteller. Zudem sei die Anwendung besser mit neuen Android-Versionen und aktuellen Smartphone-Modellen kompatibel.

"Der Fernsupport mit Fernbedienung ist eine intelligente und zeitsparende Funktion, die es einem Servicetechniker ermöglicht, Fehler über das Mobilfunknetz und das Smartphone des Fahrers zu beheben", sagt Tomas Wall, Produktmanager bei Engcon Control Systems. "Das bietet große Vorteile und ist zeitsparend bei der Kalibrierung, Fehlersuche und beim Service."

Um das Programm korrekt zu installieren, müssen alle Steuerungssysteme kalibriert werden. Früher habe das ein Servicetechniker vor Ort gemacht. Nun könne das aus der Ferne passieren, indem der Fahrer sein Smartphone mit der Technik des Support-Personals verbindet. Der Engcon-Support soll Fehler dann schnell lokalisieren können und bei Bedarf einen Servicetechniker mit benötigen Ersatzteilen entsenden.

In vielen Fällen seien bei Fernwartungen über das Steuerungssystem nur kleinere Korrekturen notwendig. Mit dem DC2 und einem Android-Smartphone muss dafür kein Techniker an die Maschine gehen. Das spart Zeit und Geld und schützt die Umwelt, so Engcon.

"Neben der enormen Zeit- und Kostenersparnis für den Auftragnehmer, der den Support mittels Fernwartung durchführen lassen kann – ohne dass jemand zur Maschine gehen muss –, gibt es auch einen großen Umweltvorteil", so Wall. Es müsse kein Servicemitarbeiter mit dem Auto zur Maschine fahren, was wiederum CO2-Emissionen verringere.

Erstmals vorgestellt hat Engcon das aktualisierte DC2-Steuerungssystem auf der Conexpo in Las Vegas. "Da die Vereinigten Staaten ein riesiges Land mit großen Entfernungen sind, stießen die vielen Vorteile dieser Art der Fernwartung auf großes Interesse bei unseren Demo-Shows auf der Conexpo", sagt Wall. Zunächst sei das System allerdings nur für schwedische Benutzer freigegeben worden. Damit soll sichergestellt werden, dass die neue App wie erwartet funktioniert, bevor sie in allen Märkten genutzt werden kann, teilt der Hersteller mit.

Das Unternehmen Engcon wurde 1990 gegründet und hat sich seitdem eigenen Angaben zufolge auf rotierende und sich neigende Baggeraagregate und Schnellwechsler spezialisiert, die dann unter dem Namen Rototilt auf den Markt kamen. "Die Geräte hatten noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Unter anspruchsvollen Bedingungen konnten sie schon mal ausfallen", erinnert sich Stig Engström, Gründer des Unternhemens. Aktualisierte Steuerungssysteme und Software-Lösungen folgten mit der Zeit.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel