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Große Stücke kein Problem

Erstes Brecher-Modul in Betrieb

Christophel, Abbruch, Gewinnung

Terex Mineral Processing Systems hat der Heidelberger Tochter Hanson das erste Backenbrecher Modul MJ47 als Vorbrecher geliefert.

Lindisfarne/England (ABZ). – Terex Mineral Processing Systems hat der Heidelberger Tochter Hanson das erste Backenbrecher Modul MJ47 als Vorbrecher geliefert. Installiert wurde es im Vorzeige-Steinbruch "Gully Quarry" in Lindisfarne. Das Modul wurde mit dem Jaques Backenbrecher ST 47, Simplicity Spaltrost mit Untersieb, Übergabeschurren, Produktaustragsband und verzinkter Stahlstruktur ausgeliefert.

Die Materialaufgabe erfolgt mit dem Dumper direkt in den 85 t fassenden Aufgabetrichter. Die Leistung des Brechers beträgt ca. 350 t/h. Diese Menge wird von der 1300 mm breiten und 7300 mm langen Rinne aufgenommen und durch den integrierten Spaltrost bei 100 mm vorgesiebt. Die lastabhängige Rinnensteuerung hält die Brechkammer stets voll. Mit der Brechereinlauföffnung von 1220 x 915 mm sind selbst große Stücke kein Problem.

Das Größtkorn beträgt 1000 x 800 mm x 600 mm und wird mit 150 kW Motorleistung wirkungsvoll zerkleinert. Das von Hanson produzierte 0-200 wird von einem 1200 mm breiten Gurt mit 15 kW Antriebsleistung problemlos ausgetragen. Gesteuert wird der Brecher durch einen nach Schutzstufe IP 55 Wetter geschützten Kontrollkasten. Die Betriebssoftware ist ausgesprochen bedienerfreundlich. Alle Produktionsprozesse und die Überwachung laufen vollautomatisch. Das Modul wurde vormontiert und direkt per Schiff in 40-Fuß-Containern angeliefert. Der Montagetrupp war lediglich drei Mann stark.

Da sich der neue Standort oberhalb des bisherigen Steinbruchs in einem Neuaufschluss befindet, waren die Zugangsmöglichkeiten für schwere Baumaschinen und Lkw nicht gegeben. Die Bauteile wurden mit Hilfe eines 16-t-Kranes umgeladen, vormontiert und dann einzeln den Berg hinauf befördert. Dies war auch ein Grund für den Zuschlag an MPS. MPS hatte das beste und überzeugendste Konzept für diesen schwierigen Standort liefern können. Zudem sind die Module von Terex Mineral Processing Systems darauf konzipiert, möglichst einfach und mit möglichst wenig Montageaufwand installiert zu werden.

Dieses Prinzip lässt sich auch bei der Elektrik, die im "Plug and Play-Design" konstruiert ist, wiederfinden. Auf der Baustelle müssen nur noch wenige einfachste Verkabelungen durchgeführt werden. Einer schnellen Inbetriebnahme steht nichts im Wege.

Natürlich verfügt das Modul über weitere technische Annehmlich- und Selbstverständlichkeiten, wie Not-Aus-Ketten und Leinen, verzinkte Stahlkonstruktionen, verzinkte Laufwege mit Gitter und Hydraulikhammer. Die Gesamtanlage wurde CE-Konform geliefert.

Für die Installation des MJ47 wurde nur ein Werkstattwagen benötigt. Ergänzt wurde dieser von einem 40-t-Kran für die Positionierung vor Ort. Aufgrund des abgelegenen Installationsstandortes war kein Strom verfügbar. Ein 10-kVA-Aggregat wurde bereitgestellt. Der Dieselverbrauch lag bei weniger als 10 l am Tag und hat völlig ausgereicht, um alle wichtigen Werkzeuge und den Luftkompressor zu betreiben.

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