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Herausforderung 2020

Studie zeigt Wünsche und Bedarf im Holzgeschäft

Michael Köngeter, Geschäftsführer bei Becher.

Wiesbaden (ABZ). – Während die Industrie die Digitalisierung weiter vorantreibt ist auch das Holzhandwerk unter Druck, sich moderner zu positionieren. Das ergab die Studie „Becher fragt das Handwerk“, die im Auftrag des Holzgroßhändlers (www.becher-holz.de) durchgeführt wurde. Die Herausforderungen beziehen sich dabei nicht nur auf das Handwerk alleine, sondern umfassen die gesamte Lieferkette – bis in den Großhandel. So gilt die Lager- und Lieferverfügbarkeit für 79 Prozent der befragten 1.180 Betriebe als sehr wichtiges Kriterium für den Holzgroßhandel, neben der Erreichbarkeit: Für 75 Prozent ist es sehr wichtig, den Lieferanten dezentral und nahe zu haben. „Unsere Kunden haben über die Jahre das eigene Lager reduziert und beziehen uns als Großhändler jetzt deutlich enger in die gesamte Lieferkette ein. Schnelle Lieferung ab Losgröße 1 oder auch erste Bearbeitungsschritte und die Lieferung an die Baustelle sind für uns selbstverständlich“, sagt Michael Köngeter, Geschäftsführer von Becher. Dabei sind die Handwerksbetriebe immer öfter in der Verantwortung, komplette Konzepte umsetzen zu müssen. Die Verarbeitung von Nicht-Holz-Material gehört insbesondere dazu: Glas liegt mit 63 Prozent an der Spitze, Beschlagsysteme gleichauf, Stahl, Natursteine oder Mineralwerkstoffe mit je ca. einem Viertel werden ebenso durch die Betriebe genannt. Dabei wird viel Beratungskompetenz auch vom Großhandel gefordert – für 70 Prozent eine sehr wichtige Eigenschaft. „Für uns als Großhandel ist die Werkstoffauswahl, die passende Verarbeitung, Beratung und Schulung der Betriebe ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. So können wir die passende Innovationsgeschwindigkeit bieten, die der Markt heute erfordert“, sagt Andreas Schmidt, Geschäftsleiter des Becher Standortes in Frankfurt.

Eine Zunahme verzeichnet der Fachhandel derweil auch bei der Ökologie: Der Verarbeiter und Architekt beschäftigt sich zunehmend mit Nachhaltigkeitszertifizierungen, und auch der Endkunde fragt immer häufiger nach besonders ressourcenschonenden Werkstoffen und legt vermehrt Wert auf ein gesundes Raumklima. Das bestätigt auch die Studie „BECHER fragt das Handwerk“: 31 Prozent der Handwerksbetriebe bekommen Anforderungen an die ökologischen Eigenschaften der verwendeten Materialien als Vorgabe in Projekten. Das Internet ist dabei eine beliebte Wissensquelle für die Betriebe. 41 Prozent sehen es als sehr wichtig an, dass der Fachhandel online informiert.

Die Becher-Akademie als hauseigenes Weiterbildungsangebot steht auch im kommenden Jahr Innenausbauern, Schreinern, Tischlern, Architekten und Raumplanern offen. Mehr als 50 Prozent der befragten Betriebe wünschen sich diese Form der Weiterbildung sogar explizit. Becher reagiert hierauf und baut sein Schulungsangebot 2020 weiter aus. Neben Verarbeiterschulungen zu innovativen Materialien können Kunden in Workshops und Infoabenden Ihre Kompetenzen in der Betriebsführung erweitern oder sich zum Thema Nachhaltigkeit im Innenausbau informieren. Das neue Programm 2020 erscheint Ende Dezember 2019 (www.becher-holz.de/akademie).

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