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Hochtief mit viel weniger Gewinn

Essen (dpa). - Die Corona-Pandemie hinterlässt beim Baukonzern Hochtief massive Spuren. Vor allem die Geschäfte des spanischen Autobahnbetreibers Abertis, an dem Hochtief rund 20 Prozent hält, liefen deutlich schlechter, teilte der Konzern jetzt in Essen mit. Der Umsatz schrumpfte im dritten Quartal um 12 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro, der Gewinn sogar um 31 Prozent auf 122 Millionen Euro. Ohne den spanischen Autobahnbetreiber Abertis wäre das Ergebnis immer noch um 11 Prozent gesunken. Mehrheitseigner von Hochtief ist der spanische Bau- und Infrastrukturkonzern ACS. Die Hochtief-Aktie lag nach Bekanntgabe der aktuellen Zahlen 4 Prozent im Minus bei 67,85 Euro. Von ihrem Jahrestief von 41,58 Euro Mitte März hat sich das Papier zwar wieder deutlich erholt; seit Jahresbeginn steht aber immer noch ein Kursverlust von rund 40 Prozent zu Buche. Um die Bilanz zu verbessern, will Hochtief die Hälfte des australischen Minenausrüsters Thiess an den Hegdefonds Elliott verkaufen. Die Transaktion sei weit fortgeschritten, schrieb Unternehmenschef Marcelino Fernandez Verdes in einem Aktionärsbrief. Die Prüfung der Geschäftsbücher sei abgeschlossen, der Abschluss der Verhandlungen werde in Kürze erwartet.

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