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Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen

Höhere Investitionen dringend erforderlich

Düsseldorf (ABZ). – Dass das Land NRW im kommenden Jahr seine Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur weiter steigern will, ist ein gutes Signal für den Standort NRW", kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen, den jüngst vorgelegten Haushaltsentwurf 2022 der NRW-Landesregierung.

Die Investitionen seien wichtig und dreingdn erfolderlich. Der von Verkehrsminister Hendrik Wüst vorgestellte Entwurf sieht für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen 72 Millionen Euro vor, immerhin 10 Millionen Euro mehr als im Jahr 2021. Wiemann: "Investitionspolitik ist Zukunftspolitik für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen – gerade im Bereich unserer Verkehrsinfrastruktur. Ohne vernünftigen Anschluss an Verkehrsnetze wandern Unternehmen ab, ohne eine Entlastung der Bürger durch Ortsumgehungen und attraktive Angebote im ÖPNV und gut ausgebaute Radwegenetze leiden die Lebensqualität und das Klima."

"Genauso wichtig ist es aber, dass wir nach Jahren des Kaputtsparens unserer Verkehrswege auch weiterhin kräftig in den Erhalt und die Modernisierung unserer Landesstraßen zu investieren!", so Wiemann. Für 2022 sind für Erhalt und Modernisierung der Landesstraßen gut 213 Millionen Euro vorgesehen, immerhin eine Steigerung von gut 7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Wiemann: "Wir fordern weiterhin: mehr Tempo bei Planungen und Genehmigungen! Ich freue mich deshalb, dass der Verkehrsminister zum Beispiel Planungsleistungen auf der Schiene mit 34 Millionen Euro unterstützen will, um die Kommunen zu entlasten und Planungen zu beschleunigen. Nur so können mehr Bundesmittel in planungsreife Projekte in NRW fließen, unser Land ist hier in den vergangenen Jahren leider manches Mal zu kurz gekommen."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 35/2021.

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