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Kleemann erhält Umwelttechnikpreis für effektive Lärmreduzierung

Reduktion des Mindestabstands zur Maschine ohne Gehörschutz um bis zu 60 %. Die wahrgenommene Lautstärke reduziert sich mit der Lösung um bis zu 6 Dezibel. Eine Reduzierung von 3 Dezibel ist für das menschliche Ohr schon eine Halbierung des Lärms.

Göppingen (ABZ). - Auf der bauma 2019 stellte Kleemann seine Lösungen für einen umweltverträglichen Aufbereitungsbetrieb der Welt erstmalig vor, jetzt erhielt der Hersteller dafür den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg. Ausgezeichnet wurde die signifikante Lärmreduzierung mobiler Brechanlagen – eine Verbesserung für das gesamte Baustellenumfeld. Zum sechsten Mal zeichnete das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg innovative Umwelttechniken aus, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten. So wurden in der Fellbacher Schwabenlandhalle Industrieprodukte prämiert, die die Nutzung, Bildung und Verbreitung von besonders umweltbelastenden Stoffen maßgeblich vermeiden oder eine Abtrennung von diesen ermöglichen. Von über 80 eingereichten Innovationen, erreicht Kleemann mit der effektiven Lärmreduzierung in der Kategorie „Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ den 2. Platz.

Als umweltbelastender „Stoff“ gilt unter anderem auch Baustellenlärm, also Geräuschemission. In immer mehr großen aber auch kleinen und mittleren Städten gelten bereits Auflagen, wie laut Baustellen sein dürfen. Und zwar zum Schutz der betroffenen Anwohner, denn Lärm hat negative Einflüsse auf den Menschen und die Umwelt. Mobile Brechanlagen von Kleemann ermöglichen die Aufbereitung an Ort und Stelle. Dies spart Transportwege, ist somit kosteneffizient und verursacht weniger CO2-Ausstoß. Die Einsatzorte sind häufig umgeben von städtischem Wohnraum, das stellt das mobile Brechen auf Abbruchbaustellen vor neue Herausforderungen. Die Kleemann Entwicklungsingenieure erarbeiteten Lösungen, die mobile Anlagen leiser und damit auch „anwohnerfreundlicher“ und „anwenderfreundlicher“ machen.

Die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen Christine Kumpf gratuliert den stolzen Preisträgern (v.l.): Felix Schulz, Maschinenverantwortlicher Serienanlage; Mark Hezinger, Leiter Marketing und Dr. Volker Nilles, Geschäftsführer Kleemann GmbH.

Der Hauptverursacher von Lärm bei mobilen Brechanlagen ist – neben dem Brechprozess selbst – der Motor. Die Luftführung, der Kühler sowie Luftverwirbelungen im Bereich des offenen Bodens unter dem Motor verursachen Schallemission. Mit dem neuen Optionspaket zur Geräuschreduzierung verringern seitlich angebrachte Schutzklappen auf Höhe des Motors den Schallaustrag signifikant. Zusätzlich wurde der offene Aggregatboden lärmdicht geschlossen. Durch diese Maßnahmen hat Kleemann eine deutliche Absenkung des Schallpegels erreicht und den Umkreis des wahrnehmbaren Schalls deutlich verkleinert. Die Lärmemission konnte um bis zu 6 db reduziert werden. 3 db sind für das menschliche Ohr bereits eine Halbierung des Geräuschempfindens. Das entlastet das Anwohnerumfeld und ermöglicht ein lärmreduzierteres Arbeiten nahe an der Maschine.

„Mit dem Einsatz einer schallgedämmten mobilen Kleemann Brechanlage kann in dicht besiedelten Gebieten eine deutliche Entlastung des Baustellenverkehrs und des gesamtem Baustellenumfelds erfolgen, da weniger Abgas und Lärm erzeugt wird. Wir freuen uns sehr, dass unser Bestreben nach einem umweltverträglichen Betrieb mit dem Umwelttechnikpreis 2019 ausgezeichnet wurde“, sagt Dr. Volker Nilles, Geschäftsführer der Kleemann GmbH.

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