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Küstenaufspülungen: Genehmigungen für Sandabbau in Ostsee fehlen

Schwerin (dpa). – Für die Beseitigung der Sturmflut-Schäden an den Küstenschutzanlagen an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern könnte der Sand knapp werden. Nach Angaben des für die Lagerstätten zuständigen Energieministeriums gibt es bis auf eine Ausnahmeerlaubnis aktuell nicht eine Genehmigung für die Sandförderung in den Küstengewässern vor MV. Vor der Küste sind 15 Sandabbaugebiete mit einer Gesamtfläche von 400 km2 ausgewiesen. Nach Angaben des Ministeriums lagert dort zwar insgesamt ausreichend Sand für den Küstenschutz. Dennoch ist die Sandentnahme bislang lediglich in einem 7 km2 großen Gebiet vor dem Darßer Ort per Ausnahmegenehmigung erlaubt.

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