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Kunststofffenster

Stahlloses System vereinfacht Verarbeitung

Baustoffe, Dämmstoffe, Fenster

Auf Grundlage seiner technologischen Fortschrittlichkeit kann energeto 8000 foam inside, das Premiumprodukt von aluplast, schon heute einen Uf-Wert von 0,79 W/m²K aufweisen.

KARLSRUHE (ABZ). - Mit der Entwicklung des hochwärmedämmenden, stahlfreien Fenstersystems energeto hat das Unternehmen aluplast vor fünf Jahren eine lang gehegte Vision wahr werden lassen.

Inzwischen, so der Hersteller, hätten sich die Vorteile stahlloser Fenster bei Verarbeitern und Endkunden herumgesprochen: Durch den Verzicht auf den Wärmeleiter Stahl lassen sich bessere Uw-Werte realisieren. Einzigartig an energeto sei aber nicht nur die Kombination der verschiedenen Technologien powerdur, bonding inside und foam inside, sondern gerade auch die den Verarbeitern und Monteuren zugutekommende Effizienz der Prozesse.

In Zeiten sich verschärfender gesetzlicher Vorschriften hinsichtlich Wärmeschutz von Gebäuden steigt die Nachfrage nach hochwärmedämmenden Fenstern. Mit energeto haben aluplast-Verarbeiter ein Fenster im Programm, das sowohl im Neubau als auch im Renovierungsbereich mit Spitzen-Dämmwerten punkten kann, so der Hersteller. Drei verschiedene Technologien sorgen dafür, dass energeto bereits die Vorgaben der EnEV 2020 übertreffe und damit für die nächsten Jahrzehnte zukunftssicher sei: Dank powerdur, einem speziellen glasfaserverstärkten Kunststoff, der direkt ab Werk in das Profil eingebracht wird, kommen energeto-Systeme ohne die übliche Stahlverstärkung aus. Mit dem Stahl fällt gleichzeitig ein Wärmeleiter weg. Die bonding inside genannte Klebetechnologie hat aluplast bereits vor Jahren vorangetrieben und damit einen Trend in der Branche gesetzt, wie das Unternehmen betont. Statt der sonst üblichen Verklotzung werden hier Scheibe und Flügel miteinander verklebt. Die so geschaffene extrem starke Verbindung zwischen Scheibe und Flügel verbessert die Stabilität des Profils sowie die Wärmedämmung des gesamten Fensters. Bei der zusätzlichen Option foam inside werden die Profilkammern nach dem Schweißvorgang mit einem speziellen Polyurethanschaum ausgespritzt. Seine Besonderheit: Durch Volumenexpansion während des Aufschäumens wird die Hohlkammer des Fensterrahmens umlaufend bis in die Ecken ausgefüllt. Die exakte Einfüllmenge wird durch ein von aluplast bereitgestelltes Softwareprogramm berechnet.

Mit diesen drei Technologien kann energeto 8000 foam inside, das Premiumprodukt von aluplast, schon heute einen Uf-Wert von 0,79 W/m²K aufweisen, heißt es von Unternehmensseite. In seiner Profilbreite von 85 mm eignet es sich besonders für den Neubau. Aber auch für den Renovierungsbereich hat aluplast mit energeto 5000 foam inside in der schmalen Bautiefe von 70 mm ein hochwärmedämmendes System (Uf = 0,89 W/m²K) im Angebot. Als einziges System auf dem Markt hat es in dieser schmalen Bautiefe das ift-Passivhauszertifikat erreicht. energeto 8000 foam inside wurde 2010 mit dem Zertifikat des Passivhausinstitutes nach Dr. Feist ausgezeichnet – eine wichtige Tatsache, wenn man bedenkt, dass mehr und mehr Bauprojekte nach den Passivhaus-Vorgaben von Dr. Feist ausgeschrieben werden. Gerade im Neubaubereich ist energeto 8000 auf dem Vormarsch, und besonders Neukunden zeigen großes Interesse an den innovativen Technologien, wie Vertriebsleiter Jürgen Huber zu berichten weiß. Wie durchdacht energeto von der Produktion über Fertigung und Montage bis hin zum Recycling ist, zeige sich für viele Verarbeiter aber vor allem in der täglichen Praxis. Dass mit der bereits integrierten powerdur-Verstärkung zwei zeitaufwendige Arbeitsschritte wegfallen, nämlich das Zuschneiden und Verschrauben des Stahls, wisse man bspw. bei Ideal-Fensterbau Weinstock in Traben-Trarbach sehr zu schätzen: "Mit der Einführung und Fertigung von glasfaserverstärkten energeto-Profilen haben wir in unserem Betrieb sehr positive Erfahrungen gemacht. Von der schnellen Fertigung sind wir begeistert", betont Geschäftsführerin Sabine Weinstock. Auch die zusätzliche Option foam inside hat Weinstock im Angebot: "foam inside bietet uns ein weiteres wichtiges Verkaufsargument, und das bei einer nur minimalen Erhöhung der Durchlaufzeiten", so Sabine Weinstock. Das Ausschäumen der Profile zur weiteren Verbesserung der Wärmedämmung in den Verarbeitungsbetrieben hat außerdem den Vorteil, dass nur so viel Material verarbeitet wird, wie tatsächlich verbraucht wird, und hier kein Verschnitt anfällt.

Für Zufriedenheit sorge bei energeto-Verarbeitern auch der wesentlich geringere Aufwand für Lagerhaltung: Dank der Verstärkung mit powerdur wird Stahl nur noch für Elemente in Sondergrößen benötigt. Dadurch wird die bisher nötige Stahlbevorratung auf ein Minimum reduziert.

Dass man bei aluplast von Anfang an die Prozesse bei den Verarbeitern im Auge hat, zeige sich auch an anderer Stelle: Bereits frühzeitig sei bei der Entwicklung von energeto darauf geachtet worden, dass die Verarbeitung der sehr stabilen powerdur-Stege keinen erhöhten Verschleiß an Werkzeugen wie Bohrer oder Säge zur Folge hat. In einer gemeinsam mit dem Maschinenhersteller Schirmer vorgenommenen Untersuchung habe sich herausgestellt, dass die zusätzliche Belastung der Werkzeuge tatsächlich auf ein Minimum reduziert bleibt, da die Glasfaserverstärkung an Stellen im Profil eingebracht ist, an denen nur minimalste Bearbeitungen erfolgen.

Überdies sind für energeto keine speziellen Werkzeuge erforderlich, so der Hersteller: eine Bearbeitung des Profils ist ohne zusätzliche Umstellung oder Ergänzung möglich.

In der Montage von energeto-Fenstern mache sich durch das Fehlen des Stahlkerns vor allem die Gewichtsreduktion bemerkbar: Dreifach verglaste energeto-Fenster sind dem Unternehmen zufolge nicht schwerer als zweifach verglaste stahlverstärkte Profile. Eine beträchtliche Gewichtersparnis, die sich beim Transport der Elemente auch positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirke. Für die Monteure, die oftmals riesige Elemente transportieren müssen, bedeute das niedrigere Gewicht von energeto-Fenstern bereits eine spürbare Erleichterung. Doch auch vor Ort auf der Baustelle sollen es die Monteure nun leichter haben: Zur Befestigung des Fensters am Baukörper lassen sich die erforderlichen Löcher ohne Stahl nun sehr viel einfacher bohren. Überdies ist jede einzelne Schraube der Beschläge von Eck- und Scherenlager im Verstärkungselement fixiert, da die powerdur-Streifen anders als die Stahlverstärkung bis in die geschweißten Ecken reichen.

Wie durchdacht das energeto-System von Anfang bis Ende ist, zeige sich auch und vor allem an dem Recyclingkonzept: energeto-Profile können nach Aussage des Unternehmens nicht nur in der aluplast-eigenen Recyclinganlage verarbeitet werden, sondern auch über den Recyclingverband Rewindo. Dabei helfe u. a. die unterschiedliche Farbgebung von Profilmaterial und powerdur, das nach einer elektronischen Aufladung eine präzise optoelektronische Trennung der beiden Werkstoffe erlaubt. Ebenso recycelbar ist der Polyurethanschaum, womit energeto-Profile zu 100 % recycelbar sind. Bereits heute komme bei der Extrusion in Karlsruhe je nach Profil Rezyklat in einem Anteil von 30 bis 100 % zum Einsatz. In Kombination mit seinen Spitzen-Dämmwerten sei energeto damit vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit, was für mehr und mehr Kunden heutzutage die Kaufentscheidung beeinflusse. Dass aluplast überdies bei der Verarbeitung und der Montage effektive Prozesse ermögliche, mache energeto auch fünf Jahre nach seiner Markteinführung zu einem äußerst zukunftsweisenden Fenstersystem.

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