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Lader spielen ihre Stärken bei Hamburger Großprojekt aus

"Die Dumper von Hydrema haben uns gerettet"

Der Dumper des Typs 912 FS stellt den Verantwortlichen zufolge kontinuierlich seine Leistungsstärke unter Beweis.

Hamburg (ABZ). – Das Umspannwerk Hamburg Ost wird derzeit umgebaut und erweitert, um den steigenden Anforderungen für die Stromversorgung auch in Zukunft gerecht werden zu können. Auf einer mehr als 100 000 m² großen Baustelle in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Hamburg-Ost führt das Großunternehmen Eurovia die Erdbaumaßnahmen aus.

Dabei setzen die Verantwortlichen auf leistungsstarke Dumper von Hydrema. Betreiber und Auftraggeber des Projektes ist die 50Hertz Transmission GmbH, deren Anteilseigner sind die börsennotierte belgische Holding Elia Group (80 %) und die KfW Bankengruppe (20 %).

Eurovia-Projektleiter Christoph Grenzdörfer kann sich noch sehr genau an die Arbeiten rund um das ursprüngliche Areal erinnern. "Der Boden hier oben im Norden ist teilweise sehr weich und extrem unwegsam gewesen. Wenn wir nicht die Dumper von Hydrema gehabt hätten, hätten wir nicht gewusst, wie wir das Material wirtschaftlich hätten herausbekommen können", erläutert der Experte.

Zwei Dumper vom Typ 912 FS sind vor Ort im Einsatz und fahren das alte Material über eine lange Baustraße zum Zwischendepot. Sie transportieren aber auch das neue Material zwischen den eng besetzten Grundpfeilern. Das Umspannwerk Hamburg Ost liegt auf einem rund 18 ha großen Areal der Gemeinde Oststeinbek im äußersten Süden des Kreises Stormarn. Oststeinbek gehört sowohl zur Freien und Hansestadt Hamburg, Gemarkung Öjendorf, als auch auch zu Schleswig-Holstein, Gemarkung Oststeinbek.

Das Umspannwerksgelände grenzt an das Gewerbegebiet der Gemeinde Oststeinbek im Landkreis Stormarn und liegt unmittelbar an der Autobahn 1. Seit seiner Erbauung in den 1970er Jahren wurde das Umspannwerk zu einem wichtigen Netzknotenpunkt für Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die Einspeisung von Windenergie, die keine fest geregelte Größe ist, erfordert eine Optimierung des Umspannwerks, um zukunftsgerecht arbeiten zu können. Dafür werden vier Phasenschieber, vergleichbar mit einem Ventil, im Umspannwerk installiert. Diese sollen den Stromfluss kontrollieren und ihn bedarfsgerecht steuern.

Um Raum auf dem bestehenden Gelände des Umspannwerks zu haben, werden Teile der Bestandsanlage zurückgebaut. Parallel dazu erfolgen Arbeiten am Fundament, auf dem die neue Anlage errichtet wird. Diese beinhalten auch ein neues Betriebsgebäude.

Der Umbau erfolgt während des laufenden Betriebes, was immer eine Herausforderung sei, denn auch während der Umbauzeit müsse die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Bis 2023 soll die Anlage vollständig in Betrieb genommen werden.

Grenzdörfer hofft, die Erdbauarbeiten mithilfe seiner 25 Mitarbeitenden bis Ende 2022 abgeschlossen zu haben. Dabei seien die Dumper des Typs 912 FS von Hydrema eine große Unterstützung. "Sich auf dem großen Areal zu bewegen und dennoch in die engen Bereiche hereinzukommen, dass zeichnet den 912 FS Dumper aus", betont der Eurovia-Projektleiter.

Durch die zentrale Knicklenkung biete der kompakt gebaute Dumper seinem Fahrer stets ein sicheres Gefühl. "Den Hydrema aus der großen Kabine mit der tollen Rundumsicht zu steuern, macht vielen Fahrern auch deshalb Spaß, weil sie eigentlich nicht nach hinten schauen müssen", ergänzt Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach. "Wenn man vorne um die Ecke herumgekommen ist, weiß man, dass der Rest der Maschine auch die enge Ecke nehmen wird, denn die Räder der Hinterachse folgen den Rädern der Vorderachse in derselben Spur."

Auch nach dem Abkippen müsse der Fahrer nicht nach hinten auf die Rückführung der Mulde achten, das mache der Dumper automatisch. "Da die Maschine trotz der 10 Tonnen Nutzlast selbst nur 8 Tonnen Eigengewicht hat, wird der weiche Boden sehr geschont und nicht durch das Fahren beschädigt", erklärt Grenzdörfer. "Das ist für uns insbesondere beim Befahren und Befüllen der neu gesetzten Stützfundamente wichtig."

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