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Leichtbetonbaustoffe

Wohngesundheit und Umweltschutz vereint

KLB, Leichtbeton, Nachhaltigkeit und Innovation, Ökologisches Bauen

Die jüngste Entwicklung aus dem Hause KLB: Der Kalopor ultra zeichnet sich durch die Spitzenwerte der Wärmeleitfähigkeit aus.

ANDERNACH (ABZ). - Wer heute baut, sucht nicht nur nach wirtschaftlichen und energiesparenden Baustoffen, sondern wünscht sich auch ein gesundes Wohnklima für die eigenen vier Wände. Auch eine Umwelt schonende Bauweise spielt eine wichtige Rolle. Als Baustoff, der diese Vorgaben erfüllt, haben sich seit vielen Jahrzehnten Leichtbetonprodukte mit dem Zuschlag Naturbims bewährt, wie sie von KLB Klimaleichtblock angeboten werden. Dabei werden die Baustoffe nach Unternehmensangaben kontinuierlich weiter entwickelt. Als Innovationsführer ist KLB nach eigenen Angaben den staatlichen Vorgaben zum Wärmeschutz stets einen Schritt voraus. Jüngste Produktneuheit des rheinischen Bimsbaustoffherstellers ist der Mauerstein Kalopor mit seinen exzellenten Wärmeschutzwerten.

Bims wird seit langer Zeit als natürlicher Baustoffzuschlag gleichermaßen von Architekten, Bauunternehmern sowie Bauherren geschätzt. Er ist bekannt für seine Wärme dämmenden und Klima regulierenden Eigenschaften. Zudem ist er ein reines Naturprodukt. Darüber hinaus gilt Bims neben den historischen Grundstoffen Lehm und Ton als einer der ältesten Zuschlagstoffe, den bereits die Römer für ihre Betone und Estriche einsetzten. Aus Bims lässt sich in Verbindung mit Zement und Wasser Leichtbeton herstellen. Die Anzahl und Größe der Poren bestimmen zusammen mit der Haufwerksporigkeit die Porosität des Leichtbetons. Die benötigte Rohdichte des Betos variiert je nach den Anforderungsprofilen der einzelnen Bauteile. Ist beispielsweise eine gute Schalldämmung oder eine hohe Tragfähigkeit gefordert, kommen Steine mit hoher Rohdichte zum Einsatz. Steht die Wärmedämmung im Vordergrund, wird ein Leichtbetonprodukt mit niedriger Rohdichte eingesetzt.

Ein gewaltiger Vulkanausbruch vor ca. 12 500 Jahren markiert die Entstehung des rheinischen Naturbims im Raum Koblenz/Neuwied. Allein durch die Eruption des Vulkans, dessen Kraterreste heute den Laacher See bilden, wurden in wenigen Tagen große Massen von Asche und anderem vulkanischen Material bis in eine Höhe von 40 km in die Atmosphäre geschleudert. Sie lagerten sich anschließend im heutigen Neuwieder Becken auf einer Fläche von ca. 200 km² in einer Mächtigkeit von ein bis acht Metern ab. Durch den extremen Gasdruck wurde das Magma bei der Eruption aufgeschäumt. So entstand beim anschließenden Abkühlen ein hochporöses vulkanisches Gesteinsglas: der Bims.

Die durchschnittliche Größe eines einzelnen Bimskornes liegt im Bereich zwischen zwei und 64 mm. Jedes Korn ist durch feine Poren mit Lufteinschluss geprägt. Der Anteil der Poren kann bis zu 85 Vol.- % betragen. Übertragen bedeutet dies: Ein Bimskorn kann bis zu 85 % aus Porenraum bestehen, und nur zu etwa 15 % aus fester Gesteinsmasse. Die Poren des Bimskorns können teilweise offen oder geschlossen sein. Die hohe Anzahl der Poren und die darin eingeschlossene ruhende Luft sind der Grund für die gute Wärmedämmung des Baustoffes Bims. Sie nehmen darüber hinaus auch einen positiven Einfluss auf das Raumklima, heißt es weiter.

Da Wände aus Bims ein hohes Wärmespeichervermögen aufweisen, schwankt die Temperatur in den Innenräumen auch bei unterbrochenem Heizbetrieb (z. B. Nachtabschaltung der Heizung) nur unwesentlich. Unterstützt wird die gute Eigenschaft der Wärmedämmung durch eine spezielle Anordnung von Löchern, Kammern oder Schlitzen bei der Herstellung von Mauersteinen und -blöcken.

Dieses seit Jahrzehnten bewährte Prinzip machte sich KLB bei der Entwicklung des innovativen Mauersteins Kalopor ultra zunutze. Als Weiterentwicklung des Mauersteins Kalopor verfügt er ebenfalls über eine Kerndämmung aus speziellen mineralischen Dämmstoff-Stecklingen, die die Kammern des Steins ausfüllen. Durch das Schließen der stirnseitigen Kammern, die durch den Versetzvorgang planmäßig entstehen, werden die sonst üblichen Wärmebrücken im Bereich der Stoßfugen deutlich minimiert. Auf diese Weise lassen sich massive, monolithische Wandkonstruktionen erstellen, die höchsten Wärmeschutzanforderungen entsprechen. Da es sich um einen rein mineralischen Mauerwerksaufbau handelt und eine zusätzliche Außendämmung nicht benötigt wird, ist der Wandaufbau vollkommen diffusionsoffen. So findet stets ein guter Feuchteausgleich von innen nach außen statt. Damit sind behagliches Wohnen sowie die Wohngesundheit beim Einsatz von KLB-Funktionswänden inklusive. Der neue Mauerwerksstein wird in den Festigkeitsklassen 2 und 4 angeboten. Es ist geplant, zunächst die Wandstärken 30 cm, 36,5 cm und ab Mitte 2012 auch 42,5 cm zu realisieren.

Auf der Grundlage der bereits beantragten Bauaufsichtlichen Zulassung mit den neuen Spitzenwerten der Wärmeleitfähigkeit von deutlich ? 0,06 W/(mK) werden die nachfolgenden U-Werte für die KLB-Funktionswände erreicht: Für die 30 cm dicke Wand bedeutet dies ein U-Wert von ?0,18 W/(m² K), für die 36,5 cm dicke Wand ein U-Wert von ? 0,15 W/(m²K) (Passivhausstandard) und für die 42,5 cm dicke Wand ein U-Wert ? 0,13 W/(m²K). Diese Werte sind laut Hersteller für diffusionsoffene, mineralische und massive Mauersteine bisher unerreicht. Wie alle anderen Baustoffe aus Bims wird auch der Kalopor ultra ohne chemische Zusätze hergestellt, heißt es von Unternehmensseite.

Im Zuge des gesteigerten Umweltbewusstseins achten Bauherren heute wesentlich mehr auf die ökologisch verträgliche Herstellungsweise von Baustoffen. Dabei geht es nicht nur um "gesunde" Baustoffe für das eigene Haus, sondern auch um die Entlastung der Umwelt. So ist beispielsweise für den Abbau von Bims in Rheinland-Pfalz eine Rekultivierung der Gruben nach dem Landesbimsgesetz vorgeschrieben. Der Charakter der Landschaft bleibt somit erhalten. Für die Herstellung von Baustoffen aus Leichtbeton wird relativ wenig Primärenergie verbraucht. Da die Natur den Brennvorgang des Bimsgesteins bereits vorweggenommen hat, beschränkt sich der Energieverbrauch auf den Herstellungsprozess der Steine. Eine Wärmebehandlung ist nicht notwendig. Die bei der Fertigung der Baustoffe anfallenden Leichtbeton-Reste werden wieder der Produktion zugeführt. Darüber hinaus sind Leichtbeton-Baustoffe problemlos recycelbar. In der Regel fallen daher keine zusätzlichen Kosten für Deponielagerung an.

Die erläuterten Eigenschaften des Bimsgesteins sind von hoher Wichtigkeit für das moderne Bauwesen und eröffnen damit dem Mauerstein Kalopor ultra eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im Industrie-, Gewerbe- und Wohnungsbau. Die guten Wärmeschutzeigenschaften des Baustoffs, seine Umweltverträglichkeit und die innovative Ausrichtung der KLB Klimaleichtblock GmbH zeigen, dass der vulkanische Baustoff auch in Zukunft von den Baustellen nicht wegzudenken sein wird.

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