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Lindab

Dünnschicht-Solarzellen sind auf Dachbahnen integriert

Lindab wird auf der NordBau Dachbahnen mit Photovoltaikmodulen für die Energiegewinnung zeigen. Flexible Dünnschicht-Solarzellen sind darauf integriert.

Jels/Dänemark (ABZ). – Eine Premiere für den deutschen Markt ist nach Angaben des Herstellers Lindab das Produkt Solar Roof, dass das Unternehmen auf der NordBau in Halle 1, Stand 1233, erstmals zeigt. Das Produkt verbindet Dachbahnen mit Photovoltaikmodulen für die Energiegewinnung. Flexible Dünnschicht-Solarzellen sind auf den Dachbahnen integriert. Das spare Installationszeit und -kosten, so das Unternehmen. Die Elemente seien mit moderner CIGS-Technologie (Kupfer-Indium-Gallium-Selenid) ausgestattet. Dadurch sei die Ausbeute bei allen Lichtverhältnissen hoch. "Insgesamt arbeitet die Energiegewinnungsanlage tagsüber länger, selbst unter den skandinavischen Klimabedingungen, wie wir sie aus unserem Heimatland gewohnt sind", sagt Ralf Rexin, Lindab-Verkaufsleiter für Deutschland. Die Solarzellen seien nahezu unsichtbar. Die einheitlich schwarze Optik erfülle optische Ansprüche von Architektur und Vorgaben des Denkmalschutzes. Musterplatten für das firmeneigene Klick-Dach veranschaulichen auf der NordBau das Funktionsprinzip. Wieviel Energie die Solarzellen produzieren und welche Kosteneinsparungen möglich sind, zeigen die zuständigen Produktmanager anhand einer Beispielrechnung an einem Objekt in Einfamilienhaus-Größe. Am Messefreitag veranstaltet Lindab einen "Solar-Aktions-Tag". Ein Solar-Spezialist vom Firmenhauptsitz in Schweden kommt nach Neumünster und stellt die Produktneuheit ausführlich vor.

Zur Messe in Neumünster bringt Lindab darüber hinaus alle Produkte aus dem Segment Baukomponenten mit, wie farbige Dachrinnen und die Profile des Lindab Klick-Dachs. Die nachhaltigen Stahlerzeugnisse sind mit einer umweltfreundlichen, organischen Beschichtung versehen. Diese mache sie besonders robust gegen Rost, erläutert das Unternehmen. Die Farbkraft würden zudem lang halten. Vor Ort könnten die Besucher sehen, wie leicht sich die Systeme ohne den Einsatz von Spezialwerkzeug montieren ließen.

Auch Garagentore werden ausgestellt. An einem Exponat wird der sonst im Inneren des Tores verborgene Polystyrol-Kern sichtbar gemacht. "Dieser ist in seinen wärmedämmenden Eigenschaften stabiler als Polyurethan, was üblicherweise als Isolierstoff zur Anwendung kommt", erklärt Ralf Rexin. "Ein weiterer Vorteil: Im Falle eines Brandes werden keine gesundheitsgefährdenden Dämpfe freigesetzt." Die Experten von Lindab würden sich in Halle 1, Stand 1233, auf einen regen Austausch freuen.

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