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Lkw-Bauer sollen für Absprachen Kunden Schadenersatz zahlen

Berlin/München (dpa). - Für 35 000 Lastwagen mussten sie möglicherweise zu viel bezahlen: Die Bundeswehr, die Deutsche Bahn und weitere Unternehmen werfen Lkw-Herstellern unerlaubte Preisabsprachen vor und fordern Schadenersatz. Die Klage gegen Daimler, Iveco, Volvo/Renault, DAF und MAN hat die Bahn nach eigenen Angaben beim Landgericht München eingereicht. Die Bundeswehr und gut 40 Unternehmen haben ihre Ansprüche demnach an den Bundeskonzern abgetreten. Darunter seien Flughafenbetreiber, Handels- und Logistikfirmen. Wie viel Geld sie fordern, stehe noch nicht fest. Das Einkaufsvolumen beziffert die Bahn mit deutlich mehr als 2 Mrd. Euro. „Mit den illegalen Preisabsprachen wurde uns und den anderen Geschädigten ein enormer Schaden zugefügt“, sagte der zuständige Bahn-Rechtsvorstand Ulrich Weber. Allein die konzerneigene Spedition DB Schenker sei mit mehreren Tausend Lastwagen betroffen. Bei der Bundeswehr geht es nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums um 10 000 Fahrzeuge.

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