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Mehr Effizienz am Bau durch flexible Lösungen

Von Peter Theissing, Geschäftsführer der KS-Original GmbH, Hannover

F ür die Baubranche war 2019 wieder ein solides Jahr. Während im Automobilbereich und Maschinenbau bereits Arbeitsplätze abgebaut werden, ist das Stimmungsbild am Bau von Kontinuität und gefüllten Auftragsbüchern geprägt. Und so lange immer noch bis zu 400 000 Wohnungen im Jahr gebaut werden müssten, um den aktuellen Bedarf zu decken, wird sich an den weitgehend positiven Konjunkturaussichten vorerst auch nichts ändern.

Doch die Freude an der positiven Geschäftsentwicklung ist getrübt, denn der anhaltende Fachkräftemangel fungiert als Wachstumsbremse. Auch wenn die Zahl der Baugenehmigungen 2019 erstmals wieder rückläufig war, werden immer noch deutlich mehr Neubauten genehmigt, als von Bauindustrie und Handwerk tatsächlich realisiert werden können. Die Folge ist ein Baustau, der sich von Jahr zu Jahr weiter verschärft.

Da die Baubranche nach Einschätzung von Arbeitsmarktexperten auch in den kommenden fünf Jahren weiter unter einem Fachkräftemangel leiden wird, müssen schnellstmöglich andere Lösungen her. Politiker und Branchenvertreter fordern "mehr Effizienz am Bau" und die Bauproduktehersteller investieren derzeit viel in die Entwicklung effizienter Produkte und Verfahren, die den Zielgruppen am Bau das geben, was ihnen am meisten fehlt: Zeit. Produkte, die sich schneller, einfacher und ressourcenschonender verarbeiten lassen, sind daher stark nachgefragt.

Doch Effizienz am Bau hat viele Facetten. Hier sind nicht nur Produktinnovationen gefragt, sondern auch kreative Logistik- und Serviceangebote. Gleiches gilt für bewährte und erprobte Systemlösungen, die sich aufgrund perfekt aufeinander abgestimmter Komponenten bedenkenlos und ohne Komplikationen verarbeiten lassen. Schon allein die Minimierung von Ausführungsfehlern und daraus resultierenden Reklamationen spart Zeit am Bau – von dem Problem der Mehrkosten ganz zu schweigen.

Mit dem auf großformatigen, klar definierten Regel- und Ergänzungselementen basierten Bausystem KS-Quadro bietet der Markenverbund mittelständischer Kalksandsteinhersteller ein System, das dem Verarbeiter genau diesen Vorteil bietet. Das eigens entwickelte Systemzubehör und eine spezielle Versetztechnik vereinfacht die Ein-Mann-Verarbeitung und gewährleistet eine besonders hohe Mauerleistung. Somit lässt sich schnellster Baufortschritt bei hoher Ausführungsqualität und gleichzeitig geringer körperlicher Belastung erzielen.

Noch mehr Sicherheit und effizientere Abläufe bieten maßgefertigte Systemlösungen mit vorgefertigten Planelementen von KS-Plus. Hier gewährleisten objektbezogene, CAD-gestützte Verlegepläne höchste Ausführungssicherheit. Komplette Wandsysteme und die professionelle Baustelleneinweisung durch die KS*-Partner sorgen für die Umsetzung eines Objektes entsprechend der Planung und tragen maßgeblich zur Fehlerprävention auf der Baustelle bei.

Wichtige Stellschrauben für mehr Effizienz am Bau sind Standardisierung und Vorfertigung. Nicht umsonst wird derzeit viel über typisierte und modulare Bauweisen diskutiert, die eine echte Chance bieten, um durch optimierte Bauprozesse den in Deutschland dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Doch hier gilt es genau hinzuschauen, damit sich die Fehler vergangener Jahre nicht wiederholen. Niemand möchte uniforme und seelenlose Wohnsiedlungen, wie man sie noch von den Plattenbausiedlungen kennt. Die Lösung sollte daher lauten: so standardisiert wie nötig und so individuell wie möglich bauen. Die KS*-Bausysteme und Wandmodule entsprechen diesem Grundsatz und ermöglichen ein Höchstmaß an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Ein weiterer Aspekt, der besonders in den Metropolen angesichts immer knapper und teurer werdender Baugrundstücke zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist wieder höher zu bauen. Das ist ein bewährtes Prinzip, wenn am Boden nur wenig Fläche vorhanden ist. Auch hier gilt es, Augenmaß zu halten, denn Wolkenkratzer sind in Deutschland wenig populär und darüber hinaus als reine Wohngebäude ab einer Höhe von 60 Metern auch viel zu teuer. Aber mehrgeschossige Wohnbauten mit bis zehn Stockwerken machen durchaus Sinn und sind bei entsprechender Planung auch städtebaulich durchaus attraktiv. Jüngstes Beispiel ist die Seestadt Aspern in Wien, wo mit einer gesunden Mischung unterschiedlich hoher Gebäude ein Stadtquartier mit viel Charme und Potenzial geschaffen wurde. Und wie man in Aspern und auch anderen modernen Stadtquartieren sehen kann, muss bei Hochhäusern nicht zwangsläufig Beton und Stahl zum Einsatz kommen. Aufgrund ihrer hohen Tragfähigkeit empfehlen sich nachhaltige und wohngesunde Bausysteme aus Kalksandstein auch für Bauten mit bis zu zwölf Geschossen – optimaler Brand- und Schallschutz inklusive.

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, der sich das Baugewerbe im kommenden Jahr zu stellen hat, ist in erster Linie Flexibilität gefragt. Das gilt für die Planung und Ausführung genauso wie für Produkte und Systeme. Nur wer bereit ist, flexibel auf sich verändernde Anforderungen zu reagieren und auf Produktlösungen setzt, mit denen man diese Flexibilität auch umsetzen kann, wird vom Branchenwachstum profitieren.

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