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Ministerium: Zur Zeit keine Pläne zur Verlängerung des Baukindergelds

Berlin (dpa). - Die Bundesregierung plant derzeit keine Verlängerung des Baukindergelds über Ende 2020 hinaus. Dazu gebe es zur Zeit "keine konkreten Überlegungen", schreibt das Innenministerium in der Antwort auf eine Frage des Parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert. Die Auskunft liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Beim Baukindergeld winkt seit dem vergangenen Jahr für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie über zehn Jahre ein staatlicher Zuschuss von 1200 Euro je Kind - also 12 000 Euro insgesamt. Bei mehr Kindern gibt es entsprechend mehr Geld. Letztmalig beantragt werden kann das Baukindergeld, wenn am 31. Dezember 2020 eine  Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag unterschrieben wird. Vorgesehen ist ein Fördervolumen von fast zehn Milliarden Euro. Wenn das Geld aufgebraucht ist, schießt der Bund nach bisherigen Plänen nicht nach. Nach früheren Angaben des Bundesinnenministeriums hatten bis Ende Juni mehr als 112 000 Familien eine Förderung beantragt. "Das Baukindergeld verfehlt seine Wirkung: Die angespannten Märkte der Großstädte profitieren nicht", bemängelte Ruppert. "Das hat nun wohl auch die Große Koalition erkannt, die offenbar das einstige Prestige-Projekt möglichst geräuschlos einstellen möchte, da sie selbst nicht mehr an dessen Erfolg glaubt."

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