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Mit Bindemitteln und Betonen von Dyckerhoff

VW-Produktionshallen entstehen in Emden

Das Volkswagen-Werk in Emden wird zum Produktionsstandort für E-Fahrzeuge umgebaut und zwei neue Produktionshallen entstehen.

Emden (ABZ). – Das Volkswagen Werk in Emden wird derzeit zum Produktionsstandort für E-Fahrzeuge umgebaut. Ab 2022 soll dort der vollelektrische Kompakt-SUV des Typs ID.4 vom Band laufen. Dafür müssen aber erst einmal zwei neue Produktionshallen gebaut werden. Im Zuge der anfallenden Arbeiten setzen die Ausführenden unter anderem auf Bindemittel und Betone der Firma Dyckerhoff.

Der Bau einer rund 21 000 m² großen Halle für den Karosseriebau der Elektroautos ist bereits in vollem Gange. In Liefergemeinschaft mit der Union Transportbeton Emden lieferte die Dyckerhoff-Tochter sibo rund 10 000 m³ Beton der Druckfestigkeitsklasse C30/37 und der Konsistenz F4 für die Bohrpfähle. Bauausführendes Unternehmen ist die Spezialfirma für Pfahlgründungen König. Der Hochbau der Halle für den Karosseriebau liegt in Verantwortung einer ARGE. Sie besteht aus den Unternehmen Ludwig Freytag und MBN. Auch hierfür wurde sibo in Liefergemeinschaft mit der Lieferung von insgesamt 24 500 m³ Beton betraut. Für Sauberkeitsschicht, Fundamente, Stützen und Säulen benötigen die Bauausführenden unterschiedliche Festigkeitsklassen (C20/25 bis C45/55) in der Konsistenz F3. Der Hallenboden wird mit einem C35/45-Beton in der Konsistenz F4 betoniert.

Die zweite neue Halle ist für die Montage der Elektroautos bestimmt. Sie ist mit mehr als 50 000 m² mehr als doppelt so groß wie die Halle für den Karosseriebau. Auch hierfür wird Dyckerhoff Bohrpfahlbeton liefern – insgesamt werden 14 000 m³ benötigt. Der Hochbau soll ebenfalls noch in diesem Jahr starten. Auch dafür setzen die Verantwortlichen auf Betone von Dyckerhoff.

Vonseiten Dyckerhoffs beliefert das sibo-Unternehmen Ostfriesischer Transport-Beton aus dem Werk Emden die Baustelle. Die Bindemittel kommen aus dem Zementwerk Lengerich. Zum einen transportieren die Unternehmen Portlandhüttenzement des Typs CEM II/B-S 42,5 N, zum anderen einen Hochofenzement der Art CEM III/B 32,5 N-LH/SR (na). Derzeit fertigt das Volkswagen Werk Emden hauptsächlich die Modelle Passat als Limousine und Variant sowie Arteon und Arteon-"Shooting Brake" als Verbrenner beziehungsweise Plug-in-Hybrid. Für den derzeit laufenden Umbau des Werkes nennt Volkswagen ein Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro.

Ab 2022 soll in Emden der Elektro-SUV ID.4 vom Band laufen, später folgen weitere rein elektrische Modelle, teilt der Hersteller mit. Volkswagen gehe von einer mehrjährigen Übergangszeit aus, in der Passat, Arteon und ID.4 in Emden parallel gebaut werden sollen. Das VW-Werk in Emden erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 4 300 000 m². Ab 1964 wurde dort der Käfer gebaut. Das letzte Limousine-Modell dieser Reihe (aus deutscher Produktion) lief in Emden 1978 vom Band.

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