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Moorbagger

Spezialmaschine ganzjährig verwenden

Volvo CE, Ausstattung & Zubehör, Bagger und Lader

Einen Volvo-Raupenbagger EC140EL in Moorausführung und mit zusätzlicher Stielverlängerung lieferte der Volvo-Handelspartner Bischoff GmbH & Co. KG seinem Kunden Roth aus dem nordbadischen Dettenheim. Der kleine Baggerbetrieb kann diese Spezialmaschine ganzjährig verwenden – im klassischen Erdbau, bei Abbrucharbeiten und in der Landschaftspflege. Der Volvo EC140EL wurde mit 900 mm breiten Moorraupen ausgeliefert, und diese üben pro Quadratzentimeter einen geringen Bodendruck aus. Die Maschine bekam außerdem einen Schild mit derselben Breite wie das Laufwerk. Und sie erhielt eine 2,50 m lange Stielverlängerung, damit der Bagger beim Bewegen von Boden und Biomasse nicht unnötig versetzt werden muss. Dadurch wird empfindlicher Untergrund geschont, und viele Arbeiten im Erdbau oder in der Landschaftspflege werden hierdurch überhaupt erst möglich.

Roth (ABZ). – Einen Volvo-Raupenbagger EC140EL in Moorausführung und mit zusätzlicher Stielverlängerung lieferte der Volvo-Handelspartner BischoffGmbH & Co. KG seinem Kunden Roth aus dem nordbadischen Dettenheim. Der kleine Baggerbetrieb kann diese Spezialmaschine ganzjährig verwenden – im klassischen Erdbau, bei Abbrucharbeiten und in der Landschaftspflege.

Keine Angst vor nassen Böden. Mit dem passenden Schuhwerk treten Grünprofis wie Felix Göbelbecker überall sicher auf. Der Landschaftsgärtner hat von seinem Arbeitgeber, dem Baggerbetrieb Roth aus dem nordbadischen Dettenheim, einen Bagger bekommen, mit dem er praktisch überall durchkommt. Sein neuer Volvo EC140EL wurde mit 900 mm breiten Moorraupen ausgeliefert, und diese üben pro Quadratzentimeter einen ebenso geringen Bodendruck aus wie ein Mann mit Stiefeln. Wenn Felix Göbelbecker also einen weichen Boden probehalber mit Gummistiefeln betreten kann, klappt es auch mit seinem neuen Bagger. Die Maschine bekam außerdem einen Schild mitderselben Breite wie das Laufwerk. Und sie erhielt eine 2,50 m lange Stielverlängerung, damit der Bagger beim Bewegen von Boden und Biomasse nicht unnötig versetzt werden muss. Dadurch wird empfindlicher Untergrund geschont, und viele Arbeiten im Erdbau oder in der Landschaftspflege werden hierdurch überhaupt erst möglich.

Eine solch anspruchsvolle Aufgabe hatten der Gärtnermeister und sein Moorbagger bereits, und zwar ausgerechnet beim Erdbau in einem Moorgebiet. Immer knapper werdender Baugrund im Ballungsraum rund um Karlsruhe zwingt Architekten und Bauherren nämlich bereits dazu, neue Immobilien auch auf schwierigem Terrain aus dem Boden zu stampfen. In der Gemeinde Weingarten etwa entsteht eine Neubausiedlung mit dem passenden Namen "Im Moorblick". Aufgrund des weichen, organischen Untergrundes mit hohem Grundwasserspiegel werden die Einfamilienhäuser ohne Keller geplant und auf langen Gründungspfählen aus Beton errichtet. Mitten in diesem Moorgebiet konnte der EC140EL also seine herausragenden Qualitäten beweisen. Beim Anlegen eines Baugrundstücks galt es zunächst, alles organische Material zu entfernen, das Grundstück mit Mineralgemisch aufzufüllen und damit einen stabilen Untergrund für die Pfahlramme zu schaffen.

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Extrabreit im Fußbereich: Für Einsätze auf gering belastbarem Boden bekam der Bagger 900 mm breite Platten und einen Schild so breit wie das Fahrwerk.

"Beim Roden und Verladen der Wasserpflanzen war mir die Stielverlängerung hilfreich, damit erreicht der Bag-ger mit dem Greifer eine Reichweite von 11 m. Dadurch konnte ich die Rangierbewegungen auf dem weichen Untergrund auf ein Mindestmaß verringern. Das 3 m breite Raupenlaufwerk verleiht der Maschine das notwendige Maß an Standsicherheit", berichtet Fahrer Felix Göbelbecker.

Aber nicht nur im Erdbau, sondern auch beim Abriss von Einfamilienhäusern kann sich der EC140EL nützlich machen. "Wir haben bei der Konfiguration dieser Maschine an nichts gespart", erklärt Firmenchef Uwe Roth seine Investition, "und wir können sie dadurch vielseitig und ganzjährig einsetzen – darunter auch bei Abbrucharbeiten. Dank der Stielverlängerung erreicht dieser Bagger die Reichweite und Höhe einer nächstgrößeren Maschine, ist aber einfacher zu transportieren und beweglicher bei beengten Platzverhältnissen." Baggerbetrieb Roth – hinter diesem Firmennamen steht ein kleines Familienunternehmen mit großer Tradition. Der Großvater der heutigen Geschäftsführer Uwe und Bernd Roth betrieb ein Pferdefuhrwerk, sein Sohn Werner Roth führte den Betrieb weiter, erweiterte stetig den Fuhrpark, beschaffte den ersten Schlepper mit Frontlader und meldete das Unternehmen 1973 als Baggerbetrieb an. Im Jahr 2007 übernahmen seine Söhne, beides gelernte Kfz-Mechaniker, die Firmenleitung. Aber weiterhin lenkt die gesamte Familie die Geschicke des Unternehmens: "Mein Vater und mein Schwiegervater arbeiten noch in Teilzeit mit", erklärt Uwe Roth, "meine Ehefrau verantwortet Büro und Buchhaltung."

Verstärkt wird der Familienbetrieb durch drei Festangestellte: Neben Felix Göbelbecker, dem Landschaftsgärtner mit Meisterbrief, bereichern noch zwei gelernte Straßenbauer das Team. "Wir setzen auf einen hohen Ausbildungsstand und ein gutes Kommunikationsvermögen untereinander sowie gegenüber Architekten und Bauherren", erläutert Uwe Roth die Einstellungskriterien. "Dadurch haben wir weniger Reklamationen. Darüber hinaus können wir unseren Maschinenbestand besonders gut auslasten und wertschöpfend einsetzen." Aktuell arbeiten neben dem Moorbagger EC140EL noch ein Raupenbagger EC210C sowie ein Mobilbagger EW160D im Betrieb."Wir schwören auf die zuverlässigen Volvo-Maschinen und die tatkräftige Unterstützung der Servicemannschaft unseres Volvo-Handelspartners, der Bischoff GmbH & Co. KG", betont Uwe Roth.

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Extralang mit Stielverlängerung: Ganze 11 m Reichweite erzielt der Bagger – gut beim Roden und Verladen von Biomasse ohne unnötige Fahrbewegungen.

Für Frank Pletsch, Verkaufsberater bei Bischoff, ist sein kleiner, aber feiner Kunde eine wichtige Referenz. Denn der Baggerbetrieb Roth kann als Musterbeispiel für einträgliche, ganzjährige Maschineneinsätze gelten.

Eine weitere, seinem Berufsstand eher vertraute Verwendung erwartet nämlich den Grünprofi Felix Göbelbecker und seinen Raupenbagger EC140EL im Winter: Dann geht es zur Landschaftspflege in die rechtsrheinischen Auengebiete. Dort sind riesige Rietflächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden, mittlerweile stark verwaldet. Die aufschießende Grauweide muss zurückgedrängt werden, um diese Kulturlandschaft als einen wertvollen Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten zu erhalten.

Auch hier kommen der geringe Bodendruck und die enorme Reichweite seines Baggers mit Moorraupen und Stielverlängerung zum Tragen. Unnötige Rangierbewegungen beim Umsetzen werden vermieden und der empfindliche Boden in den Rheinauen geschont. Gärtner und Bagger können also eine wertvolle Beschäftigung erwarten, und dies so dauerhaft, wie die Serviceleute von Bischoff sie unterstützen: Die Landschaftspflege ist ein kontinuierlicher Prozess. Alle fünf bis zehn Jahre müssen dieselben Rietflächen in den Rheinauen aufs Neue gerodet werden. Genügend Arbeit wird der Moorbagger also immer haben.

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