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Multifunktional aufgestellt

Familienunternehmen setzt seit Generationen auf den gleichen Hersteller

Hans-Otto Trettin und Sohn Lukas setzen in ihrem Unternehmen seit Jahren auf Produkte und Maschinen von Meiller.

München (ABZ). – Hans-Otto Trettin und Sohn Lukas haben ihr Unternehmen rechtzeitig auf einen neuen Kurs gebracht, noch bevor das Transportgeschäft für den Bergbau mit der Schließung der letzten Zechen keine Zukunft mehr hatte.

Heute bilden Transport, Baustoffe und Entsorgung die tragenden Säulen. Dabei macht ein multifunktionaler Fuhrpark die vielseitigen, kundenindividuellen Leistungen von Trettin erst möglich. Materialtransporte für den Bergbau lieferten Trettin früher eine komfortable Grundlage für ein kontinuierliches Geschäft. Als die Stilllegung der Zechen ihre Schatten vorauswarfen, stellte sich Hans-Otto Trettin der Herausforderung: Ein innovatives Konzept für Logistik-Aufgaben auf Baustellen sollte eine neue Kundenbasis schaffen.

Den Anspruch formuliert Lukas Trettin so: "Wir möchten den Kunden auf den Baustellen jeden Schmerz nehmen können." Deshalb konzentriert sich das Unternehmen heute darauf, seinen Kunden optimal zugeschnittene Transport-Leistungen anzubieten. Die perfekte Ergänzung dazu bieten die neuen Geschäftsbereiche des Baustoffhandels und der Entsorgungs-dienstleistung. Voraussetzung für das erweiterte Angebot ist ein gut ausgebauter Fuhrpark, der ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen kann.

In puncto Vielfalt spricht ein Blick auf den Fuhrpark mit seinen 27 Fahrzeugen Bände: Sattel mit Stahlmulde, thermoisolierte Zweiseitenkipper, Abrollkipper, Tiefbett-Tieflader, Fahrzeuge mit Kran und mit Allrad. Dass alle Kipper den Meiller- Schriftzug tragen, hat bei Trettin Tradition. Auch die Fahrzeuge selbst sollen flexibel einsetzbar sein: "Wenn der Kunde an einem Tag nicht nur Asphalt fahren möchte, sondern auch noch eine Ladung Steine oder eine Kante seitlich befüllen will, dann kommt unser robuster thermoisolierter Zweiseitenkipper von Meiller ins Spiel, der für all diese Vorhaben eingesetzt werden kann", bestätigt Hans-Otto Trettin.

Beim Meiller-Abrollkipper RS21 lobt Sohn Lukas die erweiterten Einsatzmöglichkeiten für das Unternehmen: "Wir können mit unserer befahrbaren Mulde problemlos Baumaschinen transportieren oder auch Container für bis zu 30 m³ aufziehen. So gelingt es uns, an Baustellen mit nur einem Fahrzeug die unterschiedlichsten Aufgaben zur Versorgung und Entsorgung zu erfüllen." Je universeller sich die einzelnen Fahrzeuge einsetzen ließen, desto besser gelängen die passgenauen Leistungen, so das Unternehmen.

"Wir sind gut in die Abläufe der Kunden integriert – ein Rädchen im Getriebe", umschreibt Hans-Otto Trettin seine Rolle bei den Bauvorhaben seiner Kunden. "Gleisbaustellen, bei denen eine gewissen Schlagkraft nötig ist, um im 24-Stunden-Einsatz als zuverlässiger Partner an der Seite der Bauunternehmen zu agieren, sind zum Beispiel eine unserer Stärken. Wir möchten unseren Kunden ein Rundum-sorglos-Paket bieten." Dazu muss man sich auf Menschen und Maschinen verlassen können.

Fahrer und Fahrzeuge sind auf den heutigen Baustellen in festgelegte Abläufe eingebunden. In einem eng getakteten Zeitplan ist kein Raum für Ausfälle: "Der Kunde kann bei diesen Projekten nicht warten, bis ein Fahrzeug aus der Werkstatt kommt", betont Trettin. In die Werkstatt müssen die Fahrzeuge mit Meiller-Aufbau allerdings kaum – außer zur Wartung. Die übernimmt eine externe Werkstatt. Reparaturbedingte Ausfälle hat die Spedition im Schnitt an fünf Fahrzeugtagen im Jahr. "Also verschwindend gering bei der Fuhrparkgröße", bestätigt Trettin. "Wir setzen auf Qualität. Deshalb profitieren wir von einem einsatzbereiten Fuhrpark, motivierten Fahrern und zufriedenen Kunden."

Das variable Angebot soll auch einem branchentypischen Problem begegnen: "Wenn Sie beispielsweise 60 Sattel im Fuhrpark haben und alle Baustellen stehen wegen schlechter Witterung still, dann stehen auch ihre Fahrzeuge. Je breiter man aufgestellt ist, desto besser ist man auf äußere Einflüsse vorbereitet. Irgendetwas wird immer benötigt. Bei uns dreht sich immer ein Rad", lacht Hans-Otto Trettin.

Ganz selbstverständlich sitzen die Trettins immer mal wieder am Steuer eines Kippers, um sich das richtige Gespür für die Baustellen-Praxis zu bewahren. Ihnen geht es darum, die Herausforderungen und Bedürfnisse ihres Teams zu verstehen. Dabei stellen sie sich dem Druck des zunehmenden Verkehrs und den knappen Terminen an den Baustellen. Gleichzeitig müssen sie die unterschiedlichen Funktionen ihrer Maschinen gut kennen. Hans-Otto Trettin: "Früher gab es drei Hebel – heute gibt es eine Vielzahl von Schaltern."

Trettin möchte in seinem Team gute Arbeitsbedingungen fördern: "Wir achten bei der Konfiguration der Fahrzeuge auf sinnvolle Basics und Zusatzausstattungen, wie beispielsweise eine gute Beleuchtung oder Planensysteme, auch an Drei- und Vier-Achsern." Die Fahrer sollen bei ihrer zunehmend anspruchsvollen Arbeit so gut wie möglich unterstützt werden. Davon profitieren sowohl die Arbeitsqualität als auch die Mitarbeiterbindung. Positiv ist auch das Feedback zur Meiller-Funkfernsteuerung "i.s.a.r.-control 3". Lukas Trettin stellt klar, dass er ein einheitliches und leichtverständliches Bedienkonzept erwartet, so wie es mit der neuen Funkfernsteuerung umgesetzt wurde. Auf Meiller setzt das Unternehmen seit mehreren Generationen. Sich auf eine Marke festzulegen, hat Vorteile, denn bei der Vielfalt an Fahrzeugen profitieren die Fahrer von der durchgängigen Bedienung. "Uns ist es wichtig, den Fahrern ein Fahrzeug an die Hand zu geben, das sich intuitiv und zuverlässig einsetzen lässt, um das, was an äußeren Einflüssen noch auf sie zukommt, zu kompensieren."

Das Familienunternehmen – aktuell von der vierten Generation geführt – blickt auf eine mehr als hundertjährige Firmengeschichte zurück. Den Grundstein legte 1895 Adam Stein, der Urgroßvater des heutigen Inhabers. Hans-Otto Trettin stieg 1980 in das Familienunternehmen ein. Zu Beginn beschäftigte man drei bis vier Mitarbeiter. Heute gehören 30 gut ausgebildete und motivierte Fahrer zum Team. "Eine gut händelbare Betriebsgröße", wie es Trettin bezeichnet.

Inzwischen steht die fünfte Generation am Start. Sohn Lukas ist neben dem Maschinenbau-Studium mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen bereits im Unternehmen aktiv und bestrebt, technisch neue Wege bei der Entsorgung oder Verwertung verschiedenster Produkte zu beschreiten. So entsteht neues Potenzial, um das aktuelle Rund-um-sorglos-Paket zu erweitern und die Zukunft des Unternehmens auf eine noch breitere Basis zu stellen.

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