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Neuer Fachwerkträger

Wirtschaftlichere Lösung für Überbrückungen entwickelt

Layher, Gerüstbau

Eine effiziente Lösung – der neue Allround Fachwerkträger von Layher: Mit nur wenigen Zusatzbauteilen zum AllroundGerüst lassen sich Überbrückungen und Lastabfangungen noch einfacher und wirtschaftlicher lösen.

Güglingen–Eibensbach (ABZ). – Auf Baustellen gibt es eine Vielzahl an Aufgaben zu lösen. Ein wichtiges Thema ist dabei das große Feld der temporären Überbrückungen – egal ob Überbrückungen im Gerüst für Einfahrten oder andere zu überbrückende Gebäudeteile, Lastabfangungen oder Kabel- und Grabenbrücken sowie Ersatzfußgängerbrücken bei der Sanierung von Bestandsbrücken. Aktuelles Beispiel ist ein Fassadengerüst aus dem Layher-Allround-System für den Bau einer zehnstöckigen Gewerbeimmobilie. Hier muss an einer Seite das angrenzende Gebäude überbrückt werden, da dessen Dach aufgrund mangelnder Tragfähigkeit nicht als Gerüstaufstellfläche genutzt werden kann. Eine Lösung für die Gerüstersteller ist der neue Allround-Fachwerkträger (FW) von Layher.

Mit nur wenigen Zusatzbauteilen zum AllroundGerüst bietet Layher für Überbrückungen und Lastabfangungen eine noch einfachere und wirtschaftlichere Lösung. Bestehend aus einem Allround-FW-Pfosten, einem stabilen Allround-FW-Gurt als Ober- und Untergurt sowie einem längenverstellbaren Allround-FW-Diagonalstab, lässt sich die Neuheit schnell per Bolzenverbindung montieren. Die Quer-Aussteifung erfolgt über die Serienteile des bewährten AllroundGerüsts. Zur hohen Tragfähigkeit der Neuentwicklung tragen der Einsatz leistungsfähiger Einzelbauteile und die Bauhöhe des Allround-Fachwerkträgers bei, aber auch dessen Einbau im Allround-Systemrastermaß ohne seitlichen Versatz. Dadurch ist eine statisch vorteilhafte zentrische Krafteinleitung sichergestellt. Eine weitere Besonderheit ist die stufenlose Einstellung der Diagonalstäbe via Spannschloss – bspw. zum Bau von leicht überhöhten Konstruktionen. Dies gleicht ungewollte Durchbiegungen aus.

Der modulare Aufbau des Allround-Fachwerkträgers erlaubt nicht nur flexible Höhen, Breiten und Längen für eine optimale Anpassung an Last- und Geometrievorgaben, sondern gewährleistet auch Wirtschaftlichkeit bei Transport sowie Auf- und Abbau. Dafür sorgt neben der schraubenlosen Verbindungstechnik auch das leichte Gewicht der handli-chen Einzelbauteile von maximal 17,4 kg. Steht kein Baustellenkran zur Verfügung, lässt sich der Allround-Fachwerkträger selbst per Hand problemlos montieren – auch im Freivorbau aus gesicherter Lage. Dank einheitlicher Systemmaße ist die Neuheit vollständig in den Allround-Baukasten integriert und dadurch vielseitig im Einsatz: Die Anwendungsvielfalt reicht von weitgespannten Arbeitsplattformen über Abfangträger, Überbrückungen und Auskragungen in Fassaden- und Raumgerüsten bis hin zu Hängekonstruktionen oder Kragarmen für das Bearbeiten von Brückenunterseiten bei Brückensanierungen. Selbst weitgespannte Dachbinder für temporäre Wetterschutzdächer lassen sich mühelos errichten.

Bei diesem Projekt montierten die Gerüstbauer am Boden eine in sich ausgesteifte Allround-Fachwerkträger-Konstruktion mit 14 m Länge vor, die anschließend per Kran eingehoben wurde – in nur zwei Stunden. Als Auflager diente ein Allround-Stützturm. Anschließend konnte das Fassadengerüst mit dem AllroundGerüst problemlos nach oben weitergebaut werden. Unterhalb des Allround-Fachwerkträgers wurden zudem Gerüstfelder abgehängt, um auch neben dem angrenzenden Satteldach einen bestmöglichen Zugang sicherzustellen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2016.

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