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Neues Bürogebäude der Riedel Bauunternehmen

Besonderen Wert auf Termintreue gelegt

Mayer Schaltechnik, Schalungstechnik

Sichtbeton höchster Güte ist ihre Stärke – mit den teleskopierbaren Primax Stahlträgern ist bei praktisch jeder Betonierhöhe optimale Ebenheit zu schaffen, die den strengen Toleranzwerten der DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 7 entspricht.

Erfurt (ABZ). – Wenn ein Bauunternehmen für den Eigenbedarf baut, ist davon auszugehen, dass die Qualitätsanforderungen besonders hoch sind. Und so legt auch die Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG in Erfurt beim Neubau des eigenen Bürogebäudes besonderen Wert auf höchste Ausführungsqualität und Termintreue. Das neue Domizil soll schließlich ein Renommierobjekt werden, das die eigene hohe Baukompetenz widerspiegelt. Bundesweit ist die Firmengruppe Riedel Bau in den Kernsegmenten konstruktiver Ingenieurbau (Schwerpunkt Stahlbetonbau) und Schlüsselfertiger Gewerbe- und Wohnbau tätig. Die Projektentwicklung und Realisierung von Bauträgerprojekten hat ihren Schwerpunkt im mainfränkischen Raum. Das 1995 gegründete Unternehmen in Erfurt, Riedel Bauunternehmen GmbH & Co. KG, ist verstärkt im thüringischen Raum sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Hessen im Einsatz. Mit etwa 80 Mitarbeitern werden in Erfurt mittlerweile etwa 40 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaftet. 2017 wurde das Unternehmen mit dem Zukunftspreis der Handwerkskammer Erfurt für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Die bisherigen Räumlichkeiten an der Straße des Friedens, wo das Unternehmen in der Erfurter Innenstadt seinen Sitz hat, sind längst zu klein geworden. Deshalb entsteht derzeit auf einem knapp 9000 m² großen Gelände an der Herman-Hollerith-Straße im Erfurter Gewerbegebiet Süd-Ost nach Plänen des Architekturbüros CML Architekt Christian Meyer-Landrut aus Weimar ein mehrgeschossiger, zweiflügeliger Neubau, 41 m lang und 13 m breit. Um ein weiteres Stockwerk werden die beiden Flügel von dem zentralen Verbindungsbau mit Eingangshalle und Treppenhaus überragt. Für rund 3 Mio. Euro Bausumme entstehen hier auf 1100 m² für ca. 45 Mitarbeiter Büro- und entsprechende Besprechungs- und Aufenthaltsräume, sowie ein Nebengebäude. Nach rd. 12 Monaten Bauzeit sollen im September 2018 die Umzugswagen rollen.

Die Eingangshalle und das Treppenhaus des neuen Bürogebäudes hat der Architekt in Sichtbeton SB4 vorgesehen, mit vorgegebenem Fugen- und Ankerraster. Damit bei den Betonflächen ein optimales Ergebnis erzielt wird und um alle Risikofaktoren zu minimieren, hat Riedel Bau die beste Schalung ausgewählt, die der Markt dafür momentan zu bieten hat. Bereits bei zahlreichen vorangegangenen Bauprojekten hat Riedel Bau exzellente Sichtbetonoberflächen erfolgreich mit der Teleskop-Trägerschalung Primax von Mayer Schaltechnik erzielt. Deren Stahlprofile werden zu enorm steifen Schalelementen montiert, die sich auch unter sehr hohem Frischbetondruck kaum verformen.

Die insgesamt 1100 m² Wände im Riedel Bau Bürogebäude sind 25 cm stark und 3,4 m hoch – diese Wandhöhe lässt sich problemlos mit dem 4 m hohen Primax-Grundrost schalen. Die 327 m² Wände des Nebengebäudes waren dagegen mit 4,6 m Höhe herzustellen. Dazu wurde der Grundrost mit einem Teleskop-Rost verlängert, der um lediglich 60 cm ausgezogen wurde. Das Ergebnis sind extrem ebene Betonwände, die die Ebenheitstoleranzen der DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 7 spielend einhalten. Und das nicht nur bei diesen relativ moderaten Wandhöhen. Auch bei deutlich größeren Betonierhöhen punktet die fast beliebig teleskopierbare Primax Trägerschalung mit ihrer enormen Steifigkeit und Maßhaltigkeit. Belegt mit einer hochwertigen Schalhaut, von hinten verschraubt, steht einer erstklassigen Betonoberfläche nichts mehr im Wege - mit jeweils 2 m breiten Elementen wurde auch das vom Architekten vorgegebene gleichmäßige Fugenraster sichergestellt.

Ihre hohe Frischbetondruckaufnahme von bis zu 100 kN/m² erreicht die Primax grundsätzlich mit einem extrem geringen Ankeranteil – im günstigsten Fall sind nur 0,5 Anker je Quadratmeter Wandfläche nötig. Das verspricht neben einem optimalen Betonbild auch günstige Schalzeiten. Zwar erreichen bei Wandhöhen unter 5 m, wie in Erfurt, die Frischbetondrücke bei normaler Betoniergeschwindigkeit bzw. Steighöhe kaum die zulässigen 100 kN/m², aber selbst bei größeren Betonierhöhen und vollem Pumptempo bleiben die Elementstöße der Primax dicht. Zusätzlich auf die Schalhautkanten aufgeklebte Neoprenbänder sorgen für absolut scharfkantige Abstellungen.

Wie das regelmäßige Fugenraster war auch das geforderte Ankerbild kein Problem, denn bei der Primax lässt sich die Riegellage bzw. Ankerstellenhöhe beliebig konfektionieren. Somit sind seitens der "hardware" mit Primax die besten Voraussetzungen für ein optimales Betonbild gegeben – weitere wichtige Faktoren wie Betonrezeptur und -verarbeitung liegen dann in der Verantwortung der Baustelle. Dass das Team um Werkpolier Thomas Seifert auch diese Posten sicher im Griff hatte, belegen die mustergültigen Betonoberflächen, wie sie in Erfurt zu besichtigen sind.

Auch für dieses Bauobjekt wurden die Schalelemente bei Mayer im unterfränkischen Bergrheinfeld konfektioniert und dann "just in time" auf die Baustelle nach Thüringen geliefert. Das erfordert vom Schalungslieferanten eine minutiöse Fertigungs- und Lieferlogistik, die Riedel Bau bereits auf früheren Baustellen kennen und schätzen gelernt hatte. Immer, wenn es darum geht, besonders hohe Bauherrenansprüche zu bedienen, sind für Geschäftsführer Edgar Endres die Mayer-Produkte erste Wahl: "Da wissen wir genau, was wir bekommen und wurden noch nie enttäuscht – und dass wir für unser eigenes Firmengebäude nicht das geringste Risiko eingehen, dürfte wohl verständlich sein. Eine Visitenkarte für die Riedel Bau Ausführungsqualität und Betonkompetenz sind die erzielten Betonflächen 100-%ig – daran gibt es nicht den geringsten Zweifel."

ABZ-Stellenmarkt

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2018.

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