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NRW-Wohnungsmarkt zwischen Stadt und Land gespalten

Köln (dpa). - Knappheiten auf der einen Seite, Überfluss auf der anderen: Der nordrhein-westfälische Wohnungsmarkt ist nach einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zum Baubedarf tief gespalten. Während viele Menschen in Großstädten händeringend nach einer Bleibe suchen, stehen zahlreiche Wohnhäuser auf dem Lande leer. Bautätigkeit und Baubedarf fallen in Deutschland weit auseinander, resümierten die Autoren der Studie, die am Montag veröffentlicht wurde. Diese Entwicklung lässt sich auch klar im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW erkennen. Während in zahlreichen Kommunen und Städten auf dem Lande zum Teil weit über den Bedarf hinaus neue Häuser und Wohnungen gebaut werden, klafft in den großen Städten wie Köln, Düsseldorf, Krefeld, Duisburg, Münster und Bonn eine große Lücke. So wird der Baubedarf in Bonn gerade einmal zur Hälfte gedeckt. In Köln liegt die Relation bei 58 %, in Münster bei 64 %. Umgekehrt das Bild auf dem Lande: Der Kreis Siegen-Wittgenstein im Sauerland baut am stärksten am Bedarf vorbei. Hier überstieg die Bautätigkeit den Baubedarf um mehr als das Fünffache. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch im Kreis Lippe, Minden-Lübbecke und in Herford.

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