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Ostdeutschland

Bauwirtschaft verzeichnet Umsatzeinbrüche

Berlin/Leipzig (dpa). – Die ostdeutsche Bauindustrie hat aufgrund des langen und kalten Winters deutliche Umsatzeinbußen im ersten Halbjahr hinnehmen müssen. Das Bauhauptgewerbe erzielte in den ersten sechs Monaten Erlöse von insgesamt 8,4 Milliarden Euro, wie der Bauindustrieverband Ost mitteilte. Das waren demnach 4,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Den höchsten Rückgang verzeichnete dabei der Wohnungsbau, wo die Umsätze um 6,7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro einbrachen. Aber auch alle anderen Bausparten waren laut Verband im Minus.

Positiver entwickelte sich indes die Auftragslage. Demnach betrug das Auftragsvolumen im ersten Halbjahr 8,8 Milliarden Euro und damit 3,5 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. "Der Nachfrageanstieg erfasste jedoch nicht alle Bausparten", teilte der Verband mit. So gingen die Aufträge im Öffentlichen Bau zurück, einzig im Straßenbau stiegen sie leicht. Der Bauindustrieverband Ost vertritt die wirtschaftlichen Interessen von 260 Unternehmen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 35/2021.

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