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Prämiertes Objekt

Eisenhuthaus mit Dachrauten eingehüllt

Prefa, Dachbaustoffe, Modernisierung und Sanierung, Dachbau

Außenansicht: 500 m² von Dach und Fassade wurden mit der Prefa-Wandraute 29 x 29 verlegt.

POYSDORF/ÖSTERREICH (ABZ). - Das Eisenhuthaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt zu einem der geschichtsträchtigsten Gebäude in Niederösterreich. Im Schnelltempo wurde 2012 die attraktive Begegnungsstätte in Poysdorf saniert und mit kleinformatigen Dachrauten eingehüllt.

Was für den Winzer der größte Widersacher – die Reblaus – ist, sind für die Hüllen von Häusern widrige Witterungsbedingungen. Mit dem Unterschied, dass Häuser ohne den Einsatz von Chemie geschützt werden können. Und das im Falle der laut Hersteller witterungsbeständigen, ökologischen, leichtgewichtigen Prefa-Produkte mit einer 40-jährigen Materialgarantie. Jüngst zum Einsatz kam das kleinformatige Dach- und Fassadenprodukt Wand-raute beim Eisenhuthaus in Poysdorf, einem Renaissancehof von 1540, der als Winzer- und Handelshaus diente.

Dem Engagement des Winzers Wolfgang Rieder ist es zu verdanken, dass der baufällige Vierkanter mit Arkadenhof im Jahr 2012 innerhalb weniger Monate – von Februar bis Herbst – komplett saniert wurde. Die Neugestaltung des Gebäudes, die alte Bausubstanzen (niedrige Raumhöhen, geziegelte Mauerwerks-Pfeiler, gewölbte Öffnungen) mit modernen Einflüssen verbindet, wurde unter den Vorgaben des Architekten Peter Waldbauer umgesetzt. Mehr als drei Jahre beschäftigte er sich mit der Sanierung des ruinösen Bauwerkes.

Das Eisenhuthaus steht seither in neuem Glanz den Gästen aus Nah und Fern als Oase der Weinviertler Gemütlichkeit mit kulturellen, kulinarischen und vinoblen Genüssen zur Verfügung. Im vergangenen Jahr wurden die Betreiber auch mit der "Goldenen Kelle", die das Land Niederösterreich für herausragende und vorbildliche Architekturbeispiele verleiht, belohnt.

Die Wahl des Fassaden- und Dachmaterials spielte bereits in der Planungsphase eine wichtige Rolle. Für den Architekten war es ein absoluter Wunsch, ein Material einzusetzen, das am Dach und an der Fassade gleichermaßen funktioniert.

"Wenn es um ältere Bausubstanzen geht, greifen Architekten eher zu kleinschuppigen Formaten. Wie im Falle des Eisenhuthauses zur Prefa-Wandraute mit den Maßen 29 x 29 cm und einer Gesamtfläche von 500 m².

Großflächige Produkte hätten den Charakter dieses denkmalgeschützten Vierkanters nicht so wiedergegeben wie die Raute", sagt Michael Bayr, Leiter der Projektentwicklung Dach- und Fassadensysteme bei Prefa. Die Prefa Raute 29 x 29 ist vielseitig einsetzbar und wird für Dächer und Fassaden gleichermaßen verwendet. Sie ist geprägt von harmonischen Licht- und Schattenspielen und wird von Architekten und Bauherren dann gerne eingesetzt, wenn Stil und Funktion besonders sensibel zu einer harmonischen Einheit geformt werden sollen.

Der fließende Übergang vom Dach zur Fassade war im Falle des Winzerhofes sehr wichtig. Die Standardfarben der Raute waren aber für den Architekten Waldbauer und Bauherren nicht ausreichend. Um den optischen Ansprüchen gerecht zu werden, wurden Bemusterungen in Sonderfarben organisiert. Die Wahl fiel schließlich auf eine NCS-Sonderfarbe in Bronze, die pulverbeschichtet ist.

"Eine der Besonderheiten des Projektes war es, dass sämtliche Anschlussverblechungen von der Firma Reidlinger per Naturmaß gekantet und erst dann bei uns beschichtet wurden. Dadurch konnten wir gewährleisten, dass Rauten und Anschlussverblechungen die gleiche Oberfläche haben", schließt Bayr. Alles aus einem Guss – und das für mindestens 40 Jahre.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 46/2014.

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