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Prognose: NRW braucht bis 2040 über eine Million neue Wohnungen

Düsseldorf (dpa). - Bis zum Jahr 2040 werden in Nordrhein-Westfalen über eine Million neue Wohnungen benötigt. Das geht aus einer kürzlich in Düsseldorf vorgestellten Prognose eines Wohnungsforschungsinstituts für das nordrhein-westfälische Bauministerium hervor. Die Forscher gehen davon aus, dass der notwendige Neubau in den nächsten beiden Jahrzehnten gedeckt werden kann, wenn es gelingt, das Niveau der vergangenen drei Jahre im Durchschnitt zu halten. Eine große Versorgungslücke klaffe vor allem bei altersgerechten Wohnungen: Schon für das Jahr 2018 sei sie bereits mit fast 439 000 Wohneinheiten zu beziffern. Bis 2040 ergebe sich wegen der Bevölkerungsentwicklung ein zusätzlicher Bedarf von rund 234 000 Wohnungen für Seniorenhaushalte mit eingeschränkter Mobilität. „Alle Kreise und kreisfreien Städte sind mit einer steigenden Zahl älterer Haushalte konfrontiert“, heißt es in dem Gutachten. Wenn die Nachfrage nach altersgerechten, attraktiven und bezahlbaren Angeboten gedeckt werde, müssten durch den Umzug der Senioren künftig deutlich weniger Ein- und Zweifamilienhäuser neu gebaut werden.

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