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Rahmenverbau

Klappmechanismus macht den Unterschied

Der randgestützte krings Rahmenverbau (RVL) ist geeignet, um querende Leitungen und tiefsitzende Hausanschlussleitungen leicht und einfach zu verbauen.

Essen (ABZ). – Bei dem randgestützten krings Rahmenverbau (RVL) handelt es sich um eine Neuentwicklung, die auf dem krings KVL-Leichtverbau basiert. Das System dient als Ergänzung zum Großflächenstahlverbau, um querende Leitungen und tiefsitzende Hausanschlussleitungen leicht und einfach zu verbauen. Er kann sowohl als krings Leichtverbaubox oder als Rahmenverbau bzw. Dielenkammerelement genutzt werden, wobei laut Hersteller insbesondere die an den Verbauplatten angebrachten ausklappbaren Rahmenbalken für flexible und rationelle Arbeitsabläufe sorgen.

Der vielseitige Einsatz des krings Rahmenverbaus ermögliche eine schnelle und kostensparende Lösung und stelle eine konsequente Erweiterung zum schweren Dielenkammerverbau dar. "Die Montage auf der Baustelle ist denkbar einfach", erklärt Eberhard Uelner, Produktmanager Grabenverbau bei der thyssenkrupp Infrastructure. "Eine Rahmenverbauplatte wird mit der Strebenaufnahme nach oben auf einen ebenen Untergrund gelegt. Anschließend werden die entsprechenden Verbaustreben wechselseitig in die Strebenaufnahme eingesetzt und Bolzen in die vorgesehenen Aufnahmelöcher gesteckt. Diese werden analog zur KVL-Box mit Federsteckern gesichert." Im nächsten Arbeitsschritt wird die zweite Rahmenverbauplatte auf die montierten Streben gesetzt, verbolzt und gesichert. Die hierbei eingesetzten Spindeln – sie stammen ebenfalls aus dem KVL-Programm – werden abschließend auf die gewünschte Grabenbreite eingestellt.

Das so vorbereitete Rahmenverbauelement wird in den ausgehobenen Graben eingehoben und positioniert. Falls erforderlich wird die Verbauplatte durch Drehen der Verbaustreben an die Grabenwand gedrückt. Der Leerraum zwischen der Grabenwand und dem eingebauten Verbauelement ist auf der ganzen Höhe kraftschlüssig zu verfüllen. "Danach können Holzbohlen, Stahl- oder Alu-Dielen senkrecht eingestellt werden, wobei die ausklappbaren Rahmenbalken dabei als Führung dienen", so Eberhard Uelner weiter. Im Wechsel mit dem weiteren Aushub würden die Kanaldielen durch Drücken mit dem Baggerlöffel erschütterungsfrei eingebracht. Bei querenden Leitungen werde bis zum Hindernis verbaut und die Diele dann gegen weiteres Abrutschen gesichert. Der Bereich unterhalb der querenden Leitungen werde konventionell mit Holz verbaut.

Durch das einfache Handling eignet sich der krings Rahmenverbau Herstellerangaben zufolge für die Verlegung und Sanierung von Wasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie von Strom- oder Datenkabeln. Auch die Erstellung von Hausanschlüssen sei leicht umsetzbar. Die Verbaueinheit könne bis zu einer max. Verbautiefe von etwa 3 m eingesetzt werden. Darüber hinaus spielt das Produkt seine Vorteile auch beim Einsatz von Saugbaggern aus. Der krings Rahmenverbau ist zzt. in Größen von 2 x 1 m bis 3 x 2 m lieferbar.

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