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Schwab-Firmengruppe

Punkten mit Service und einem weiteren Standort

Schwab, Handel und Verleih

Das neue Service- und Kompetenzzentrum erweitert das Betriebsgelände in Dettenheim um 6500 m².

Dettenheim (ABZ). – In ihrer fast 42-jährigen Tradition legt die Schwab-Firmengruppe seit jeher einen Schwerpunkt auf den Service. Durch den Bau eines neuen Service- und Kompetenzzentrums am Standort Dettenheim wird diese Rundumbetreuung für den Kunden noch intensiviert. Auch die im letzten Jahr geschlossene Partnerschaft mit der BMD-Baumaschinendienst GmbH & Co. KG Heidelberg erweitert das Angebot. Am 1. Oktober 1976 wurde die Firma Schwab als GmbH gegründet. Sie ist die "Mutter", die über die weiteren GmbHs wacht: Schwab Baukranservice und Schwab Steinbock Baumaschinen. Schwerpunkt der Tätigkeit sind Handel, Vermietung und Service von Bau- und Industriemaschinen, Baugeräten und Werkzeugen sowie Bau- und Industriebedarf. Gesellschafter der Gruppe sind Lars Holzhey und Jochen Schwab, die sich die Firmen jeweils hälftig teilen. Und die Arbeit auch, wobei die Arbeitsteilung recht einfach ist: "Herr Schwab betreut federführend den Tiefbau und ich den Hochbau", so der Geschäftsführer Lars Holzhey.

Sie waren es auch, die im Jahr 2009 zusammen mit dem seit 1984 als Geschäftsführer und Gesellschafter tätigen "Senior" Hans Jürgen Holzhey die Firma Schwab Steinbock gegründet haben – auf Grundlage der 1967 ins Leben gerufenen Gebrüder Steinbock Baumaschinen GmbH, die sie aus der vorläufigen Insolvenz herausgekauft haben. "Das ehemalige Unternehmen war eher mit Tiefbau – Radlader und Bagger – und Teleskopen sowie Kommunaltechnik befasst", erläutert Lars Holzhey. "Heute haben wir das Portfolio mit unserer Hochbaupalette ergänzt und auch im Kranbereich inzwischen Fuß gefasst." Und anders als es der Name vielleicht vermuten ließe, hat die Schwab-Gruppe ihren Hauptsitz im Badischen, und zwar in Dettenheim im Landkreis Karlsruhe. Eine Niederlassung in Pforzheim dient seit 2013 als selbstständige Miet- und Verkaufsstation.

"Jüngster Spross" der Schwab Gruppe ist die BMD Baumaschinendienst GmbH & Co. KG mit Sitz in Heidelberg. Durch den Einstieg von Lars Holzhey und Jochen Schwab als Gesellschafter und Geschäftsführer beim BMD zum 01.07.2017 wurde eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen, "die für unsere gemeinsame Vertriebsregion bedeutend ist", so Clemens Hubert, Geschäftsführer und dritter Gesellschafter des BMD. "Kunden aus der Baubranche bevorzugen verstärkt Anbieter, die ihnen Spitzenqualität von Premiumherstellern, eine flexible, zeitnahe und persönliche Beratung sowie Betreuung, fundiertes Fachwissen und perfekte Wartung durch qualifizierte Spezialisten bieten können." Durch den Zusammenschluss der Unternehmen werden diese Punkte erfüllt, das Produktportfolio aller Unternehmen erweitert oder ergänzt, die Marktbearbeitung intensiviert und der Kundendienst verstärkt. Erweitert wurde auch das Recyclingprogramm mit Brech- und Siebanlagen sowie Haldenbändern der Marke Keestrack. Seit Jahresbeginn hat BMD die Händlerschaft für Baden-Württemberg übernommen und ist nun neben der Vermietung in Zusammenarbeit mit dem Generalimporteur Oppermann & Fuss auch für den Vertrieb und den Service zuständig.

Holzhey sagt: "Wir sind ein Familienunternehmen in der zweiten Generation und nach der Gründung von Wilfried Schwab in 42 Jahren von einem Einmannbetrieb auf heute über 100 Mann (und Frau) gewachsen. Primär als Handelshaus ist der Vertrieb von Baumaschinen und Geräten mit Markenherstellern wie Potain, Sennebogen, Wacker Neuson, Kramer Allrad, Manitou und Meva sicher eines unserer stärksten Standbeine. Ergänzt wird das Portfolio seit letztem Jahr mit den Marken Arcomet, BMD Recycler und Hitachi. Hinzu kommt seit Jahren verstärkt der 800 Einheiten umfassende Mietpark mit rd. 150 Kranen – überwiegend Potain und Arcomet – und 25 Mobilkranen bzw. Teleskopen. Dazu viele Bagger, Radlader und Kleinmaschinen sowie der Service rund um die Baumaschine." Der Kranpark reicht vom Schnellmontagekran mit 18 m Ausladung für kurze Einsätze über Mobil- und Raupenkrane für schwere Lasten und flexiblen Baustelleneinsatz bis hin zu Obendrehern mit 12 t Nutzlast und 65 m Ausladung. Seit 2013 hat die Firma die Vertretung für Sennebogen-Teleskopkrane inne. So gehören mittlerweile auch 14 Mobil- und Raupenkrane beginnend vom 13 t Kran, über 33, 40 und 50 bis hin zum 70-Tonner zum gut sortierten Mietpark.

Apropos Mietpark: 125 Krane sind Unten- und 25 Obendreher. Historisch bedingt sind auch noch ein paar Peiner, Hydrostar und jetzt auch Arcomet in der Vermietung zu finden; bis 1999 war Schwab Händler für Peiner. "Der Anteil der Krane und Teleskopen am Gesamtumsatz liegt in der Miete bei ca. 60 %, im Verkauf bei etwa 25 %", berichtet Lars Holzhey.

Dank der Potain-Händlerschaft machen die Krane der französischen Traditionsmarke den Löwenanteil im Mietpark aus. Frisch hinzugekommen sind in diesem Jahr zwei neue Obendreher MDT219 und MDT189, die neue Krangeneration mit CCS Steuerung für noch mehr Leistung und Bedienkomfort.

Auf Service und Schulung wird in der Schwab Gruppe sehr viel Augenmerk gerichtet, weshalb aktuell das nächste große Projekt ansteht: Am Standort Dettenheim wurde das Betriebsgelände um 6500 m² erweitert, um ein neues Service- und Kompetenzzentrum zu errichten und mehr Lagerfläche zu haben. Da können dann auch Mobil- und Raupenkrane entsprechend gewartet werden. "Wir legen großen Wert auf Service. Damit kann man sich heutzutage noch vom Wettbewerb absetzen", hebt Holzhey hervor. "Das Problem: Früher hatten wir so viel Platz auf dem Gelände, da konnten wir Golf spielen. Heute spielen wir Tetris, was das Stapeln der Maschinen und Geräte betrifft."

Die Arbeiten sind in vollem Gange und mit etwas Glück können die Monteure bereits zu Weihnachten ihre neue Wirkungsstätte beziehen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 34/2018.

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