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Selektion

Rohstoffe in großer Reinheit abbauen

Beim Abbau von Gips in den USA überzeugt der neue Wirtgen Surface Miner 220 SM/220 SMi durch seine Schneidkraft und geringe Betriebskosten.

Windhagen (ABZ). – Mit der Einführung des Surface Miners 220 SM/220 SMi präsentiert Wirtgen eine neue Maschine, die insbesondere für den Einsatz in kleinen und mittelgroßen Bergbaubetrieben sowie für Trassierungsarbeiten und Infrastrukturprojekte konzipiert wurde. Bei 2,2 m Schneidbreite und einer Schneidtiefe bis 300 mm kann der 220 SM/220 SMi Rohstoffe bis zu einer einaxialen Druckfestigkeit von 50 MPa gewinnen. Das geschnittene Material wird dabei im Windrow-Verfahren hinter der Maschine abgelegt und anschließend mit Radladern auf Skw oder Lkw verladen. Dank der selektiven Gewinnung lassen sich die Rohstoffe in hoher Reinheit abbauen. Durch den Einsatz von Surface Minern wird laut Hersteller auch der Geräte-, Wartungs- und Zeitaufwand im Vergleich zum Abbau durch Bohren und Sprengen bzw. im Rip-and-Stack-Verfahren reduziert. Der Verzicht auf Bohren und Sprengen ermögliche darüber hinaus den effizienten Materialabbau bis dicht an Industrieflächen und andere Infrastruktur wie z. B. Pipelines oder Hochspannungsleitungen. Im Ergebnis bedeute das eine optimierte Ausnutzung der Lagerstätte, so Wirtgen.

Dank der kompakten Abmessungen und der leichtgängigen, hydraulischen Allkettenlenkung verfügt der kleinste Wirtgen Surface Miner über einen geringen Wenderadius. Diesen Vorteil kann er insbesondere in kleinen Abbaufeldern ausspielen, so das Unternehmen.

Trassierungsarbeiten und Infrastrukturprojekte zählen ebenfalls zu den Anwendungsgebieten des 220 SM/220 SMi. Dort, wo Bagger oder andere Geräte an ihre Leistungsgrenze stoßen, könne das 708 kW-starke Kraftpaket selbst hartes Gestein schneiden, bis auf die gewünschte Maximalkorngröße zerkleinern und präzise stabile und ebene Oberflächen erstellen. Durch seine gute Manövrierfähigkeit sei der 220 SM/220 SMi auch für die Trassierung engerer Abschnitte wie Rampen sehr gut geeignet, teilt das Unternehmen mit.

Herzstück des 220 SM/220 SMi ist das optimierte Schneidwalzenaggregat. Die speziell für anspruchsvolle Windrow-Anwendungen konzipierte Schneidwalze setze die vom Motor abgegebene Leistung gezielt in max. Schneidleistung und somit mehr Produktivität um. Dabei sorgten die hohen, schmalen Halterstege für einen guten Materialfluss und min. Energieaufwand. Daraus resultiere ein reduzierter Verschleiß an Gehäuse, Haltern, Rundschaftmeißeln und Abstreifschild – selbst in hartem, abrasivem Material.

Im Tagebau ist nichts wichtiger als die verlässliche Verfügbarkeit der Maschine. Kein Problem für den 220 SM/220 SMI von Wirtgen, der hohe Tagesleistungen im weichen und im harten Gestein ermöglicht.

Alle Komponenten des 220 SM/220 SMi sind auf extrem anspruchsvolle Tagebaueinsätze ausgelegt. Das gilt u. a. auch für die massiven Fahrwerke mit starken Zwei-Steg-Bodenplatten für einen guten Vortrieb auch unter schwierigen Bedingungen.

Das in Straßenbau und Mining bewährte Nivelliersystem Level Pro Plus lässt sich laut Hersteller intuitiv und einfach bedienen. Per Kantenschutzabtastung und Querneigungssensor könne ein ebenes oder geneigtes Planum exakt erzeugt werden. Die Maschine sei zudem für GPS- bzw. lasergestützte Steuerung vorbereitet.

Die Sicherheit von Bedien- und Wartungspersonal hat im Tagebau oberste Priorität. In der Rops/Fops–Kabine sei der Bediener gegen äußere Gefahren geschützt. Die Schneidwalze sei durch das hydraulisch öffnende Abstreifschild heckseitig gut und sicher zugänglich. Der Meißelwechsel erfolge bei ausgeschaltetem Motor. Viel Bewegungsfreiheit, hydraulischer Meißelaustreiber und Walzendrehvorrichtung vereinfachten diesen Prozess zusätzlich. Unbeabsichtigtes Einschalten der Maschine lässt sich mechanisch durch Abschließen von Batterie- und Starterisolator verhindern, so dass Wartungstätigkeiten bei Maschinenstillstand gefahrlos erfolgen. Für gute Sicht und das schnelle, sichere Manövrieren sorgt die Rückfahrkamera. Der Rückfahrassistent unterstützt den Bediener dabei zusätzlich.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 16/2019.

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