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Sichere Befestigungen für jede Art von Stein- und Mauerwerk

Belastungswerte mit Zugversuchen ermitteln

Auch für Mauersteine mit einer sehr starken Wärmedämmung hat fischer ETA-bewertete Befestigungssysteme entwickelt, die sicheren Halt ermöglichen.

Waldachtal (ABZ). – Bei Verankerungen in Mauersteinen benötigten Planer viele Informationen zu den Steinen wie Art, Format, Lochbild, Füllung, Festigkeit, Rohdichte oder Nutzungsbedingungen, Temperatur und Feuchtigkeit. Wenn Informationen über die Verankerungsgründe fehlen, ermitteln technische Außendienstmitarbeiter von fischer mit Zugversuchen an den Dübeln vor Ort die Belastungswerte.

Der Mauerwerksbau hat viele Vorteile hinsichtlich Beständigkeit und bauphysikalischem Nutzen. Damit Befestigungen im klassischen Mauerwerksziegel und in Varianten aus Kalksandstein und Leicht- oder Porenbeton sicher halten, unterstützt fischer Planer und Ausführende mit einem breiten Produkt- und Serviceangebot rund um Verankerungslösungen.

"Speziell bei der Planung von Dübelgruppen sind die Maße der Achsabstände stark abhängig vom jeweiligen Steinformat", so Torsten Kühnert, Leiter des technischen Außendienstes im Bereich Anwendungstechnik bei fischer. "Tendenziell müssen Planer größere Ankerplatten einkalkulieren als etwa in Beton", erläutert er. Zugleich benötigten sie viele Informationen zu den Mauersteinen wie Art, Format, Lochbild, Füllung, Festigkeit, Rohdichte oder Nutzungsbedingungen, Temperatur und Feuchtigkeit. Oftmals fehlen gerade bei älteren Bauwerken Informationen über die Verankerungsgründe. Erste Anhaltspunkte geben Probebohrungen und, sofern verfügbar, Planunterlagen, die beim Bauherren oder den Baubehörden hinterlegt sein können.

Die technischen Außendienstmitarbeiter der Unternehmensgruppe fischer unterstützen auf der Baustelle und führen an den Dübeln vor Ort Zugversuche unter Beachtung der gängigen Regelwerke durch. Anschließend werten sie diese aus und ermitteln so die Belastungswerte. Die fischer-Experten unterstützen laut eigener Aussage auch dabei, Steinarten zuzuordnen, die sich nicht 1:1 in der Europäisch Technischen Bewertung (ETA) finden lassen.

Herausforderungen würden sich außerdem daraus ergeben, dass der Trend bei Mauersteinen hin zu einer immer stärkeren Wärmedämmung geht. "Im Kontext von Befestigungen müssen Steine mit einem hohen Dämmwert bei zugleich ausreichender Festigkeit produziert werden", erläutert Kühnert. "Das ist nicht einfach. Denn je filigraner die Steinstruktur ist und je geringer die Steinfestigkeit, umso weniger Lasten können eingeleitet werden."

In der ETA sind viele Steinarten hinsichtlich der Tragfähigkeit von Dübeln in Abhängigkeit vom Gewindedurchmesser, Verankerungstiefen sowie Achs- oder Randabständen geregelt. "Auf dieser Basis bietet fischer eine große Vielfalt am Markt", so Kühnert. "Denn durch die konsequente Erfassung der Leistungsdaten vieler Steine mittels ETA sind wir in der Lage, passgenaue Systemlösungen bei den geregelten Steinarten anzubieten."

Mit einigen System-Zulassungen ermögliche der fischer-Injektionsmörtel "FIS V" eine hohe Lastaufnahme in sämtlichen Baustoffen. Dazu zählen laut Unternehmensangaben etwa Beton oder Voll- und Lochsteinmauerwerk. "Andere Hersteller bieten auch Injektionsmörtel mit zugehörigen Siebhülsen und Gewindestangen an, doch dank der präzisen Ausrichtung unserer Lösungen an den ETA-Leistungsdaten sind unsere Produkte enorm effektiv", sagt Kühnert. "So benötigen unsere Siebhülsen nachweislich weniger Mörtel als Wettbewerbslösungen", verspricht er. "Auch können wir bei vielen Steinarten unter anderem spezielle Durchstecksiebhülsen oder Putzüberbrückungen anbieten."

Für die Verankerung in gedämmten Mauerwerkswänden empfiehlt das Unternehmen je nach vorliegenden Lasten und Dämmstoffen die Systeme Thermax 8 und 10 oder – für zulassungsrelevante Befestigungen – Thermax 12 und 16.

Auch bei den Gewindestangen für Mauerwerk bietet fischer variable Größen (von M6 bis M16), Längen und Verankerungstiefen in Kombination mit dem "FIS V" an.

fischer weist darauf hin, dass Anwender bei der Ausführung darauf achten sollten, jedes Bohrloch, außer bei Lochsteinen, zu reinigen. Das könne große Auswirkungen auf die Tragfähigkeit von Befestigungen haben. Zudem sollte das Befestigungssystem so angewandt werden, wie es in den fischer-Anleitungen gemäß ETA empfohlen wird.

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