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Verschiebung aus Verantwortung für Teilnehmer, Vortrags- und Ausstellungspartner

50. VDBUM-Großseminar findet erst 2022 statt

VDBUM-Präsident Peter Guttenberger (3.v.l.), Vizepräsident Dirk Bennje (2.v.l.) und die Vorstandsmitglieder Michael Hennrich, Josef Andritzky, Roland Caillé, Prof. Dr.-Ing. Jan Scholten und Dieter Schnittjer (v.l.n.r.), haben eine Verschiebung des 50. VDBUM-Großseminars beschlossen.

Stuhr (ABZ). – Der Vorstand des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) hat das vom 23. bis 26. Februar 2021 geplante 50. VDBUM-Großseminar auf 2022 verschoben. Grund ist, dass trotz des durchdachten Hygienekonzepts und dem Vorliegen aller Genehmigungen von Behörden und Gesundheitsämtern das Restrisiko von Covid-19-Ansteckungen während der Veranstaltung nicht ausgeschlossen werden kann.

„Wir dürfen nicht nur uns betrachten, sondern tragen Verantwortung für unsere Gäste, Partner und die gesamte Baubranche“, erläutert VDBUM-Präsident Peter Guttenberger die auf einer Vorstandssitzung beschlossene Absage des Großseminars. „Wir hatten für die Vorstandsdiskussion umfangreiche Vorlagen und haben uns gute Konzepte überlegt. Trotzdem habe ich jetzt ein sicheres Gefühl“, bekräftigt Vizepräsident Dirk Bennje die Entscheidung.

Betriebswirtschaftlich trifft die Absage den Ausrichter, die VDBUM Service GmbH, hart. „Das VDBUM-Großseminar ist nicht nur die ideale Netzwerkveranstaltung für Wissenstransfer, sondern für den VDBUM eine Säule im Fundament der Jahresfinanzierung. Unsere spannende Herausforderung für 2021 ist, noch intensiver den Wissensaustausch in der Fläche zu stärken und das Leistungsangebot der VDBUM-Akademie als innovative Plattform zu erweitern, um den finanziellen Rückschritt für das Geschäftsjahr 2021 mit vielen kleineren und sehr attraktiven Angeboten zu kompensieren“, sagt Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH.

Nach der Absage des Großseminars widmet sich das VDBUM-Team den zahlreichen Branchentreffs und weiteren Veranstaltungen in den kommenden Monaten. Hier wird auch mancher, ursprünglich für das Großseminar erarbeiteter Beitrag einfließen, wie Vorstandmitglied Roland Caillè verdeutlicht. „Der Mehrwert, den das Großseminar den maschinentechnischen Abteilungen zu Abläufen im Bauprozess bietet, hilft bei technischen Entscheidungen. Wir werden nun unsere Technik-Foren in den 18 VDBUM-Stützpunkten nutzen, um viele dieser Innovationen in regional kleineren Teilnehmergruppen zu präsentieren.“ Dies bekräftigt auch Wolfgang Lübberding, VDBUM-Prokurist und technischer Leider des Großseminars. „Viele der für das Großseminar 2021 geplanten Vortragspartner haben interessante Themen zu präsentieren, die wir nutzen werden.“

Die 50. Ausgabe des VDBUM-Großseminars wird vom 25. bis 28. Januar 2022 im Sauerland Stern Hotel in Willingen stattfinden.

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