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Vorzeigeunternehmen für E-Mobilität und Industrie 4.0

Ministerpräsident besuchte BPW in Wiehl

Ministerpräsident Armin Laschet (M.) mit dem Landtagsabgeordneten Bodo Löttgen (2. v. l.) Bürgermeister Ulrich Stücker (r.) und dessen Stellvertreter Sören Teichmann (2. v. r.) mit dem BPW E-Mobility-Experten Josha Kneiber (l.)

Wiehl (ABZ). – Ministerpräsident Armin Laschet sieht Nordrhein-Westfalen als führenden Innovationsstandort für Elektromobilität und Industrie 4.0 auf dem Erfolgsweg: Auf Anregung des Landtagsabgeordneten Bodo Löttgen (CDU) überzeugte er sich bei BPW im oberbergischen Wiehl persönlich von neuartigen Antriebskonzepten, Fertigungsmethoden und der digital vernetzten Logistik der Zukunft. Die BPW Gruppe gilt als typischer "Hidden Champion" und Beispiel für mittelständische Unternehmen in NRW, die erfolgreich den digitalen Wandel gestalten und zugleich Verantwortung für Mensch und Umwelt leben. Verstopfte Autobahnen und "dicke Luft" in den Innenstädten durch zunehmenden Lieferverkehr sind Themen, die die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen umtreiben – und auch den Ministerpräsidenten persönlich: Armin Laschet besuchte deshalb kürzlich im oberbergischen Wiehl eines der Unternehmen, das als Vorreiter für den elektrischen und digital vernetzten Transport der Zukunft gilt.

Die BPW Gruppe, vor 120 Jahren als Achsenschmiede gegründet, hat sich zu einem Innovationsführer im Bereich Transport und Logistik entwickelt. Als typischer "Hidden Champion" (7000 Mitarbeiter weltweit, über 1,3 Mrd. Euro Umsatz in 2016) erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt BPW praktisch alles, was den Transport bewegt, sichert, beleuchtet, intelligent macht und digital vernetzt. Das Geschäftsfeld von BPW reicht von Achsen und Fahrwerken über Kunststofftechnologien bis zu Telematiksystemen; zudem betreibt BPW eine der größten Ersatzteil-Großhandelsorganisationen für Nutzfahrzeuge in Europa. Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW begrüßte den Ministerpräsidenten am Werkstor und präsentierte auf einem Rundgang die Innovationen des Unternehmens, das zu den größten Arbeitgebern des Oberbergischen Kreises gehört.

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten des Oberbergischen Südkreises Bodo Löttgen (CDU) und in Begleitung von Ulrich Stücker, Bürgermeister der Stadt Wiehl, und dem stellvertretenden Bürgermeister Sören Teichmann informierte sich Armin Laschet über die von BPW entwickelte elektrische Antriebsachse "eTransport". Der mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnete Elektroantrieb eignet sich sowohl zur Umrüstung von vorhandenen Nutz- und Spezialfahrzeuge als auch zur Serienausstattung von Nutzfahrzeugen. Gerade kommunale Fahrzeuge bieten sich für die Elektrifizierung aufgrund ihrer Fahrprofile ideal an.

Armin Laschet testete höchstpersönlich die Fahrdynamik der Antriebsachse in einem Versuchsfahrzeug auf dem Werksgelände. "BPW zeigt, wie Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen traditionelle Kompetenzfelder für zukunftsweisende Lösungen nutzen können", kommentierte der Ministerpräsident. "Dieser Antrieb von BPW ist auch eine gute Nachricht für Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die ihren dieselgetriebenen Sonderfahrzeugen ein zweites, elektrisches Leben schenken wollen".

Erklärtes Ziel der Landesregierung ist, NRW zum Leitanbieter und Leitmarkt für zukunftsfähige und sichere Industrie 4.0-Lösungen sowie innovative Geschäftsmodelle für die Digitale Wirtschaft zu entwickeln. BPW gehört zu den vom Bundeswirtschaftsministerium ausgewählten Vorzeige-Unternehmen für Industrie 4.0. Alle Prozesse in Qualitätssicherung, Instandhaltung, Produktion und Logistik sind bereits digital vernetzt.

Inzwischen erweitert BPW die Digitalisierung weit über die Werkstore hinaus auf die Autobahnen: Das Innovation Lab des Unternehmens hat eine Lösung entwickelt, mit der erstmals auch der Lieferverkehr und sogar die Fracht selbst mit den Produktions- und Logistikprozessen digital synchronisiert werden können. Dabei nutzt BPW das Know-how seiner Innovationszentren für Mechatronik, IoT sowie seines Tochterunternehmens idem telematics, dem europäischen Markführer für den vernetzten Transport mit Truck und Trailer. Diese Systemlösung verspricht erhebliche Effizienzgewinne und wird in diesem Jahr erstmals Speditionen und Versendern angeboten.

Armin Laschet zeigte sich auch beeindruckt von der gelebten Werteorientierung des Familienunternehmens: So nutzt BPW ausschließlich elektrischen Strom aus nachhaltigen Quellen – z. T. selbst produziert. Neben den Solardächern auf den Werkshallen generiert eine Wasserturbine Strom – an der Stelle, wo das Unternehmen vor 120 Jahren als Hammerschmiede seinen Anfang nahm. Für sein Nachhaltigkeitskonzept wurde BPW mehrfach ausgezeichnet und ebenso als verantwortungsvoller Arbeitgeber und Ausbilder.

Armin Laschet: "BPW beweist, dass sich Werteorientierung und Innovationsdynamik nicht gegenseitig ausschließen. Das Engagement für Auszubildende, das neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Entwicklung und politische Bildung einschließt, kann auch Anregung für andere Unternehmen sein."

Markus Schell: "Mittelständische Unternehmen wie BPW leisten einen bedeutenden Beitrag für den Innovationsstandort NRW, genießen normalerweise jedoch nicht die mediale Aufmerksamkeit wie die großen Industriekonzerne an Rhein und Ruhr. Deshalb ehrt und freut uns der Besuch des Ministerpräsidenten ganz außerordentlich. Er bedeutet zugleich auch eine wichtige Wertschätzung des Oberbergischen Landes als Industrieregion".

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