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Windsichter und mehr

Kettenmobilität ermöglicht höhere Flexibilität auf dem Platz

Das CityEquip Windsichtermodell AirMaster Neo ist jetzt als raupenmobile Variante verfügbar.

Lübeck (ABZ). – Christophel hat auch Anlagen der Hersteller CityEquip und Pronar aus den Bereichen Sieben, Schreddern und Sichten im Programm. Dazu gehört das CityEquip Windsichtermodell AirMaster Neo, welches als raupenmobile Variante verfügbar ist.

Neben den bisherigen Mobilitätsstufen Kufe mit Staplertaschen, Radfahrwerk und Lafette ermöglicht die Kettenmobilität nach Unternehmensangaben eine höhere Flexibilität auf dem Platz. Durch die modulare Bauweise des AirMaster Neo ließen sich alle Optionen entsprechend den Einsatzanforderungen in kurzer Zeit bequem nachrüsten, verspricht Christophel. Dieses flexible System ermögliche es, verschiedene Materialien in bis zu drei Fraktionen mit einer Durchsatzleistung bis zu 160 m³/h aufzubereiten. Trommelsiebmaschinen werden eingesetzt, wo Siebgut zur Trennung gewendet und mechanisch beansprucht wird, wo klebrige Stoffe herkömmliche Siebmaschen verstopfen sowie um leichte Materialien abzusieben.

Mit der MPB 20.55 Trommel präsentiert Pronar nach eigenen Angaben ein System mit innovativer, zukunftsweisender Technik. Angehängt an die passende Zugmaschine gelangt die anhängermobile MPB 20.55 schnell zum Einsatzort. Die Anlage hat einen Trommeldurchmesser von 2 m und eine Trommellänge von 5,5 m. Ein Aufgabetrichter mit einem Volumen von etwa 6 cbm und das Klapprost wird optional zum Schutz der Maschine über dem Bandaufgeber mitgeliefert.

Ein 1000 mm breiter Aufgeber mit Rippenantrieb verhindere, dass der Gurt bei besonders schweren Einsätzen durchrutscht, so das Unternehmen. Eine lastabhängige Steuerung ermögliche es, den Trommelkörper kontinuierlich und störungsfrei zu beschicken.

Durch langsam laufende Doppelwellenzerkleinerer wird eine maximale Zerkleinerung mittels brechen, reißen und verformen erreicht. Die Schredderkammer des ausgestellte Pronar MRW 2.1010 Doppelwellenzerkleinerers misst 2440 x 2880 mm. Bis zu 2 x 250 000 Nm Drehmoment stehen für die maximale Kraftentfaltung zur Verfügung. Damit ist es möglich, auch Problemchargen wie Matratzen oder Bahnschwellen zu zerkleinern. Der MRW 2.1010 gelangt auf Kette mit zwei verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten zum Einsatzort. Die Bedienung über das Display ist leicht zu erlernen, verspricht das Unternehmen.

Es gibt technische Unterstützungsfunktionen wie zum Beispiel eine Betriebsüberwachung, eine Zentralschmiereinrichtung und eine automatisch reversierbarer Lüfterfunktion zur Kühlerreinigung. Mit einer serienmäßig gelieferten Funkfernbedienung können Austragsband, Trichter und Überbandmagnet angehoben werden. Der Bediener kann zwischen einer "Start/Stopp"-Automatik und manueller Funktion wählen und die Geschwindigkeit des Bandes regeln.

Außerdem gibt es einen neuen Einwellenzerkleinerer MRW 1300 von Pronar. Die Standardanlage zeichnet sich durch ihre umfangreiche Ausstattung aus. Dazu gehören unter anderem eine Zentralschmieranlage oder das Clean-Fix System. Dieses gewährleistet eine automatische Reinigung des Motorkühlers. Das serienmäßige Reversiersystem ermöglicht einen Betrieb ohne Störungen. Es verhindert einen Stillstand durch Verstopfer und nicht brechbares Material. Die Anlage hat viele Werkzeuge, um an unterschiedliche Einsatzbereiche angepasst zu werden. Verschraubbare Werkzeuge ermöglichen es zudem, Verschleißteile problemlos und schnell auszutauschen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 13/2020.

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