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50. Geburtstag bei Böhrer Baumaschinen

Mit Hausaustellung gefeiert

Unternehmen

Case 921F und CX300C bei der Vorführung.

Erlensee (ABZ). – Kürzlich gab es beim Case Händler Böhrer Baumaschinen gleich doppelten Anlass zur Freude: Zum einen galt es den 50. Geburtstag des 1966 in Walldürn gegründeten Unternehmens zu feiern; zum anderen sollte die offizielle Einweihung der neuen Niederlassung in Erlensee angemessen begangen werden. Zur Vorstellung des neuen Standorts in Südhessen auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes in Erlensee bei Hanau unweit der Autobahnen A 66 und A 45 in Höhe des Langenselbolder Dreiecks hatte das Böhrer Team eine große Hausausstellung mit einer beindruckenden Leistungsschau und verschiedenen Attraktionen für die Gäste organisiert. Bei der unbeständigen Wetterlage hatten die Veranstalter sicherheitshalber den ehemaligen Flugzeughangar, der normalerweise die Werkstatt beherbergt, als Festsaal hergerichtet, in dem die zahlreichen Besucher den vielfältigen kulinarischen Angeboten zusprechen konnten. Erst am Sonntag zeigte sich der "Wettergott" gnädig und es konnte ins Freie ausgewichen werden.

Neben zahlreichen Anbaugeräten, Werkzeugen und Spezialmaschinen war in Erlensee ein nahezu vollständiger Querschnitt des Case Baumaschinenprogramms zu sehen. Das Team vor Ort hatte die Gelegenheit genutzt fast 2 Dutzend Case Modelle aus dem aktuellen Lieferprogramm wie ein Spalier entlang des weitläufigen Veranstaltungsgeländes aufzureihen. Beginnend mit einer Auswahl von Minibaggern vom CX18B bis zum CX35B und Midi-Raupenbaggern mit kurzem Heck, vertreten durch einen CX80C und einen CX145C SR, konnten interessierte Besucher die Range der kleinen und großen Case Radlader vom 121F bis zum 1021F und insgesamt sieben Case Raupenbagger aus der neuen D-Serie begutachten. Als besondere Highlights waren außerdem eine Case Planierraupe vom Typ 1150M WT und ein neuer Case 836C AWD Allrad-Grader mit am Start.

Auch an Besucher, die noch etwas mehr über die ausgestellten Maschinen und Geräte erfahren wollten, war gedacht worden. In einem großzügig abgesperrten Bereich hatten die Böhrer Mitarbeiter auf einer noch unbefestigten Fläche ein Haufwerk errichtet, das für verschiedene Vorführungen genutzt wurde. In diesem Bereich standen ein Radlader vom Typ 921F, ein TR320 Raupen-Kompaktlader und ein Case Raupenbagger vom Typ CX300C bereit. Dabei zeigten sich die Zuschauer vor allem von der Agilität und Manövrierfähigkeit der beiden Case Lademaschinen beeindruckt, wobei der immerhin gut 20 Tonnen schwere 921F mit seiner 4 m³ Schaufel in der Beweglichkeit kaum hinter dem wendigen TR320 zurückblieb. Bei dem CX300C, der anschließend seine Fähigkeiten demonstrierte, stand die Vorführung der äußerst leistungsstarken und feinfühligen Hydraulik mit äußerst schnellen Schwenkbewegungen und simulierten Ladespielen im Vordergrund, was einigen Beobachtern den Kommentar entlockte: "Dafür muss man wohl schwindelfrei sein".

Eine besondere Rolle im Unterhaltungsprogramm nahm ein Wettbewerb-Parcours des Case Rodeo ein, bei dem geschickte Baumaschinenpiloten eine Reise zum europäischen Finale im Case Customer Centre Paris gewinnen konnten. Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz einfach, auch wenn die Aufgabenstellung zunächst recht simpel daher kam. Es sollten lediglich drei Gläser nacheinander und möglichst schnell mit dem Inhalt einer Champagnerflasche aufgefüllt werden. Anschließend sollte die Flasche wieder in die Ausgangsposition zurück gebracht werden. Allerdings war die Flasche im Löffel eines neuen Raupenbaggers vom Typ CX250D befestigt, während die Gläser in verschiedenen Entfernungen im Schwenkkreis des Baggers aufgestellt waren.

Im Verlauf des Wettbewerbs trennte sich dann schnell die Spreu vom Weizen. Einige Teilnehmer erreichten durchaus rekordverdächtige Leistungen, was die Geschwindigkeit und Präzision in der Ausführung der Aufgabe anging. Möglich wird dies durch ein extrem leistungsfähiges und äußerst feinfühliges Hydrauliksystem, das auf kleinste Steuerbewegungen fast verzögerungsfrei reagiert und eine weiche und trotzdem punktgenaue Feinsteuerung ermöglicht. Dabei hat das C.I.H.S Hydraulik-System (C.I.H.S= Case Intelligent Hydraulik System) in der D-Serie im Vergleich zu den Vorgängermodellen noch einmal deutlich an Leistung und Tempo zugelegt, während der Kraftstoffverbrauch gleichzeitig weiter reduziert werden konnte. Erreicht wurde dies durch die Verwendung größerer Steuerblöcke, optimierter Leitungsquerschnitte und einer verbesserten Pumpensteuerung.

Für Case-Fans, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen wollten, war der Case Showtruck komplett mit Baggersimulator angereist. Wie schon auf der diesjährigen bauma erwies sich der Fahrersitz des Simulators als wahrer Publikumsmagnet, um den sich sofort eine Gruppe interessierter Piloten drängte. Dabei zeigt sich wieder einmal eindringlich, dass sich die Faszination für Baumaschinen weder altersabhängig noch geschlechterspezifisch definieren lässt. Hier drängten sich Profis und Amateure neben Senioren und Schulkindern, wobei einige Ehefrauen ihren baggerfahrenden Ehemännern gehörig Konkurrenz machten.

Case Business Director Steffen Thierfelder und Case Business Manager André Friedrichs hatten es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, persönlich ihre Glückwünsche an Geschäftsführer Kuno Böhrer zu übermitteln. Als symbolisches Gastgeschenk überreichten beide eine Urkunde, die an die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit erinnern sollte. Steffen Thierfelder unterstrich ausdrücklich die Bedeutung der Partnerschaft mit Böhrer Baumaschinen als einem der wichtigsten Aktivposten im Case Händlernetzwerk im Süden Deutschlands: "Zunächst einmal gratulieren wir Böhrer Baumaschinen herzlich zum 50-jährigen Firmenjubiläum und zur Eröffnung der neuen Niederlassung in Erlensee. Aus dem Familienunternehmen, das Otto Böhrer 1966 gegründet hat, ist mittlerweile unter der Leitung von Kuno Böhrer eine gesunde Unternehmensgruppe mit zahlreichen Niederlassungen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen gewachsen. Wie Case setzt das Familienunternehmen unverändert auf fachliche Kompetenz, Kundennähe und Knowhow und hat mit seiner kontinuierlichen Arbeit am Kunden diesen außergewöhnlichen Geschäftserfolg möglich gemacht. Mit der offiziellen Einweihung der Niederlassung in Erlensee bei Hanau verfügt Böhrer nun über einen zentralen, verkehrsgünstigen Standort in Südhessen. Wir sind überzeugt, dass sich dieser neue Standort auch für den Vertrieb und den Service von Case Produkten in der Region positiv auswirken wird."

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