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Auf Bundesflächen

Platz für 20 000 Wohnungen

Berlin (dpa). – Auf bundeseigenen Flächen könnten nach Einschätzung des Finanzministeriums etwa 20 000 Wohnungen entstehen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Konkret geht es dabei um 1048 Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die BImA gehört dem Bund und ist mit 470 000 ha und mehr als 36 000 Wohnungen eine der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands. Die Entscheidung darüber, ob auf diesen Flächen tatsächlich Wohnungen gebaut werden können, liege allerdings bei den Kommunen, wie das Ministerium betonte.

Zur Gesamtgröße der Flächen seien noch keine Angaben zu machen. "Die BImA muss jetzt Tempo machen und den Kommunen die tausende Grundstücke schnellstmöglich zur Verfügung stellen. Wir dürfen nicht weiter wertvolle Zeit in zähen Verhandlungen verlieren", verlangte der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Daniel Föst. "Die Situation am Wohnungsmarkt wird sich erst entspannen, wenn schnell mehr Wohnungen gebaut werden. Der Finanzminister muss sich mit seinen Preisforderungen zurückhalten." Auf weiteren Flächen will die BImA selbst bauen. "Angesichts der massiven Personalaufwüchse mit Tausenden neuen Beschäftigten bei der Bundespolizei und dem Zoll hat die BImA rd. 200 Flächen identifiziert, auf denen sie zum ersten Mal selbst baut, um bezahlbare Wohnungen und Ausbildungskapazitäten in den "Hotspots" zu schaffen", erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn. Zu den "Hotspots" zählten z. B. Frankfurt am Main und München, wo viele Zöllner an Flughäfen arbeiten.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2019.

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