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Auf die Schippe genommen

Stressfrei

Stille Nacht, heilige Nacht. Selten versprach ein Jahr, diese wohlklingenden Versprechungen des altbekannten Liedtextes tatsächlich auch mal einzulösen. Der Lockdown macht's möglich. Im eingeschränkten Kreise der Familie, unter Ausschluss des verrückten Onkels, der viel zu lauten Tante oder anderer heiß geliebter Familienmitglieder zweiten bis zehnten Grades könnte an den Feiertagen zum Ende des Gruseljahres 2020 tatsächlich so etwas wie Einkehr und Besinnlichkeit aufkommen. Besonders gutgläubige Geister wähnen angesichts des abgesagten Last-Minute-Geschenke-Shoppings in diesem Jahr gar die Renaissance des selbstgebastelten Weihnachtsgeschenkes. Schnörkellos unter dem Baum drapiert, schließlich muss auch der eigens bestellte Coca-Cola-Weihnachtsmann zur Bescherung dieses Jahr draußen bleiben. Wer keine selbstgehäkelten Socken bekommt, freut sich stattdessen über ein Maxi-Paket Toilettenpapier und einen neuen Brotbackautomaten vom Amazon-Paketboten. Gefreut werden muss sich so oder so, denn auch das beliebte Umtausch-Event am 27. Dezember fällt dieses Jahr aus. Ebenso das Böllern. Das alles kann man natürlich auch total doof finden. Weihnachtsstress und Silvesterabsturz haben schließlich Tradition. Man kann das Fest aber auch einfach einmal dafür nutzen, wofür es eigentlich da ist – zur Entspannung. rb

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 51/2020.

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