Ausbildung bei AST

Zu jeder Zeit auf der sicheren Seite stehen

Blaustein (ABZ). – Die Blausteiner AST Arbeitssicherheit und Technik GmbH bildet Befähigte Personen zur Prüfung von Abschlepp- und Bergefahrzeugen aus und handelt damit im Sinne der gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften.
Fortbildungen und Seminare
Wie weit ist ein Ladekran bei einer Bergung tatsächlich belastbar? AST-Schulungsleiter Matthias Müller will es für die Teilnehmenden des Seminars zur rechtssicheren Prüfung von Abschlepp- und Bergefahrzeugen ganz genau wissen. Foto: AST

Sie kommen, wenn nichts mehr geht – Abschlepp- und Bergefahrzeuge hieven kaputte Autos von Autobahnen und aus Straßengräben. "Mitunter sind das tonnenschwere Lasteinflüsse, die auf diese Fahrzeuge einwirken und bei ihnen durchaus zu erheblichen Schäden führen können", erklärt Matthias Müller. Für den Schulungsleiter der AST ist ein regelmäßiger Check oberste Pflicht. Aus diesem Grund baut das Blausteiner Unternehmen sein Programm zur rechtssicheren Prüfung von Abschlepp- und Bergefahrzeuge aus – in Theorie und Praxis.

Die Ausbildung zur Befähigten Person beinhaltet im Kern die fünf durch die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) geforderten Prüfungen, die jährlich an Lkw-Aufbauten, Ladekranen, Verschiebeplateaus, Hubbrillen und den Zugwinden durchzuführen sind. Die Liste der möglichen Beanstandungen ist lang, wie Seminarteilnehmende aus ganz Deutschland nun erfuhren. Sind die Gelenke des Plateaus verschoben oder ist die Hubbrille durch Überlastung so in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Bruch droht? Ist die Hubkraftbegrenzung der Krananlagen korrekt eingestellt, sind Risse am Seil der Zugwinde erkennbar? Das Angebot richtet sich unter anderem an Abschleppdienste und Autowerkstätten, die diese Prüfungen nun in Eigenregie für ihren Fuhrpark durchführen können. "Mit dem Zertifikat kann man den Check auch für Kunden als zusätzlichen Service anbieten", sagt Müller.

Davon profitiert auch Christian Burkard, der als Inhaber der Abschleppdienst Kühn GmbH in Villingen-Schwenningen an dem Training teilnahm, das in Kooperation mit der ProLux Systemtechnik GmbH durchgeführt wurde. Er kann die 25 Fahrzeuge seines schwäbischen Unternehmens im Sinne der UVV nun intern prüfen lassen und muss diese Arbeiten nicht mehr an externe Firmen vergeben. "Das Seminar war zudem eine sehr gute Gelegenheit, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen", betont der Geschäftsführer, der sein Team anhält, die täglichen Kontrollen in den Werkstätten weiter zu intensivieren. So kann er sicherstellen, dass seine Mitarbeitenden mit ihren Fahrzeugen immer dann zu einem sicheren Partner werden, wenn nichts mehr geht.

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