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Baukonjunktur im "Wonnemonat" Mai

Rekord-Auftragseingang verzeichnet

Wiesbaden (ABZ). – Der Immobilienboom hat dem Bauhauptgewerbe einen Rekord-Mai beschert. Bei Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern gingen Aufträge im Wert von 7 Mrd. Euro ein. Das waren 10 % mehr als im Vorjahresmonat und damit der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Mai, wie das Statistische Bundesamt vergangene Woche in Wiesbaden mitteilte. Laut aktuellem Zahlenbild des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) ergibt sich für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai ein Orderplus von nominal 7,5 %. Auch die Umsätze sind damit deutlich gestiegen: Die im HDB organisierten Betriebe meldeten für Mai ein Plus von nominal 5,4 %, trotz weniger Arbeitstagen als im Mai 2017. In den ersten fünf Monaten lag der Umsatz um 7,5 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Bauunternehmen: 93 % der im Rahmen des ifo Konjunkturtests Befragten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als gut bzw. befriedigend, das war der mit Abstand höchste gesamtdeutsche Juni-Wert. Auch die Zukunftsaussichten sind so positiv wie nie: 96 % der Baufirmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine günstigere oder zumindest gleichbleibende Geschäftslage. Auch beim Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zeigt man sich zufrieden. "Die Steigerung fällt in allen Sparten gut aus", erklärte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa. "Besonders deutlich im Wirtschaftsbau mit plus 7,8 %. Im öffentlichen Bau um plus 3,4 % und etwas ausgeglichener im Wohnungsbau mit plus 3 %, allerdings nach fulminanten plus 13 % im April. Die Bauunternehmen stellen nach wie vor mehr Beschäftigte ein, der Beschäftigtenstand liegt mit mehr als 10 000 Beschäftigten über dem Vorjahresniveau. In einem schwieriger werdenden internationalen und politischen Umfeld bleibt die Konjunkturlokomotive der Bauwirtschaft unter Volldampf. Die baulichen Versäumnisse sowohl im Wohnungsbau als auch im Bereich der Infrastruktur müssen nun beseitigt werden. Dies stellt die heimische Bauwirtschaft vor anspruchsvolle Aufgaben. Daher ist folgerichtig, dass hier in den letzten Jahren mehr als 100 000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden sind und der Beschäftigtenstand mit mehr als 10 000 Arbeitsplätzen über dem Vorjahresniveau liegt. Auch die Ausbildungszahlen in der Bauwirtschaft steigen weiter an."

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