BigMove

Effiziente Schwergutlogistik für Windenergie

Winter Season – Windenergielogistik für Anlagen im Schwarzwald.

Gengenbach (ABZ). - Schwertransporte für die Windenergie sind mittlerweile Bestandteile umfassender logistischer Gesamtkonzepte. Transportunternehmen, die in dieser Branche vorne mit dabei sind, bieten und realisieren logistische Komplettlösungen. Denn aus Sicht von deren Kunden, bspw. Windenergieanlagenherstellern oder Windpark-Projektierern, sind auch umfassende logistische Konzepte wiederum nur Ausschnit-te des Gesamtprojekts. Die Transporte sind zwar fachlich komplex, in Gesamtprojekt und Gesamtlogistik aber haben Zeit und Aufwand übergeordnete Bedeutung. Und dem lässt sich nur entsprechen, wenn die Windenergielogistik über den Transport hinaus den Projektverlauf von Beginn an bis zur betriebsbereiten Windenergieanlage mit berücksichtigt. Folglich müssen moderne Schwertransportunternehmen weitreichende flexible und effiziente Leistungsportfolios vorweisen, um ihren Kunden möglichst umfassende Lösungsanbieter zu sein. So ist auch die Transportlogistik für den Windpark Gengenbach von BigMover Gutmann aus einem Guss konzipiert, projektiert und durchgeführt: Z. T. ab Werk, z. T. ab Binnenschiff, aber jeweils direkt bis auf die Baustelle im Hoch-Schwarzwald – Umschlag, Zwischenlagerung, Entladung, Zughilfen und Hilfestellungen aller Art inklusive. Vier Enercon Windenergieanlagen vom Typ E-115 werden dort errichtet, jeweils mit 3 MW Nennleistung.

Die Besonderheit des vorliegenden Logistik-Konzepts beruht auf der Flexibilität für den Projektablauf des Kunden, eines Windpark-Projektierers. Der Hafenterminal Gutmann.Port am Rhein in Straßburg, in dem bereits zehn Binnenschiffe mit Anlagenteilen und Betontürmen eingetroffen sind, ist zugleich das einzige Pufferlager. Sowohl bei Lieferverzögerungen als auch bei Verschiebungen auf der Baustelle fungiert der ausreichend dimensionierte Hafenterminal als Puffer. Kein Zwischenlager in Baustellennähe ist nötig. Keine Fahrzeuge, keine sensiblen Frachtgüter müssen bei Verzögerungen auf der Strecke pausieren oder in weiteren aufwendigen Zwischenlagern versorgt werden. Sämtliche Bestandteile der Windenergieanlagen befinden sich stets in sicheren Händen, und den Schutzvorschriften für Fauna und Flora wird so am besten und einfachsten entsprochen. Rotorblätter und Stahltürme werden direkt ab Werk gefahren und in Baustellennähe auf Baustellen-geeignete Fahrzeuge umgeschlagen.

Bei Steigungen von bis zu 18 % auf den Zufahrtswegen und Außentemperaturen von bis zu –15 °C im Januar zahlt sich die umfassende Planung doppelt aus. Es konnte durchgearbeitet werden. "Besser als matschige Zuwege und strömender Regen bei +10 °C, so der verantwortliche Team-Leiter Paul Schmitt von BigMover Gutmann mit einem Augenzwinkern zur Zwischenbilanz des Projekts.

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