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Dachsanierung

Ökonomische Lösung nach Vorschrift

Puren, Baustoffe, Dachbaustoffe, Dämmstoffe, Modernisierung und Sanierung

Mit Nut-Feder-System ausgerüstet lassen sich die ökonomic-Dämmplatten wärmebrückenfrei verlegen.

Stuttgart (ABZ). – Etwa jeder zweite Bauherr saniert und dämmt sein Dach nach Vorschrift, das heißt nach den Vorgaben der EnEV, der Energieeinsparverordnung (U-Wert im Bestand mindestens 0,24 W/m²K). Die andere Hälfte, speziell die jüngere Generation, dämmt für die Zukunft höher, als es die Mindestanforderung der EnEV verlangt, meist auf ein Niveau, das einer Niedrigstenergiebauweise (z. B. Passivhaus oder Plusenergiehaus) gerecht wird (U-Wert um 0,1 W/m²K und besser). 

Für beide Bauherrentypen bietet der Dämmstoffhersteller puren aus Überlingen die passende PU-Dachdämmung. Für diejenigen mit Blick auf eine energieautarke Zukunft sind Dämmlösungen bis zu Traum-U-Werten um 0,07 W/m²K verfügbar. Das neue, im Frühjahr 2016 vorgestellte Dämmsystem ökonomic spricht Bauherren an, die im Zuge einer ohnehin anstehenden Dachsanierung auch die Dämmung erneuern. Dabei handelt es sich meistens um Immobilien, die weitgehend ungedämmt oder nur behelfsmäßig vor Wärmeverlusten geschützt sind. Unweit von Stuttgart wurde ein solches Bauvorhaben mit dem neuen Dämmsystem ökonomic beispielhaft saniert.

Das Gebäude war ungedämmt, und der Mieter hat bereits in Teilen des Daches in Eigeninitiative eine Zwischensparrendämmung verlegt. Als jetzt die Sanierung der Dachdeckung anstand, musste der Hauseigentümer, entsprechend der Vorschriften der EnEV (wenn mehr als 20 % eines Bauteils saniert wird) auch die Wärmedämmung des gesamten Daches sicherstellen. 

Früher waren solche Sanierungsarbeiten oft mit einem radikalen Eingriff in das bewohnte Dachgeschoss verbunden. Die alten Lösungen forderten den Einbau von innenliegenden Dampfbremsen. Dabei mussten oft die inneren Wandbekleidungen aus Gipsplatten oder Holzvertäfelungen herausgerissen werden. Dies ist heute alles nicht mehr nötig. Das neue Dämmsystem ökonomic berücksichtigt die Unzulänglichkeiten alter Häuser und stellt sicher, dass ein ungedämmtes, teilweise gedämmtes oder ohne Dampfbremse ausgeführtes Dach mit geringem Aufwand fachgerecht saniert und gedämmt werden kann. Zentrale Innovation der neuen Technik ist neben dem Dämmelement ökonomic die feuchteaktive Sanierungsdampfbremse hygrotop, die von oben glatt über die Sparren gespannt wird.

Puren, Baustoffe, Dachbaustoffe, Dämmstoffe, Modernisierung und Sanierung

Für eine solide Verklebung an Ortgängen und Drempeln werden die betreffenden Flächen vorher gereinigt und grundiert.

Im ersten Schritt wurde die Dachdeckung abgenommen, die Dachflächen gereinigt und die wichtigen Anschlussbereiche an Giebelmauerwerk und Drempel für den luftdichten Abschluss der Sanierungsdampfbremse vorbereitet. Die Anschlussflächen mussten für eine dauerhafte Verklebung tragfähig, glatt und am besten grundiert sein. Nach dem Verfüllen der noch ungedämmten Sparrenzwischenräume mit 12 cm Mineralwolle wurde die spezielle, für das ökonomic-System entwickelte Sanierungsdampfbremse hygrotop verlegt und Bahn für Bahn untereinander mit den integrierten Klebestreifen verklebt. An Ortgängen und Traufen wurden diese Bahnen auf den vorbereiteten und grundierten Mauerwerksflächen mit dem Spezialkleber puren AnschlussFix dauerhaft luftdicht angeschlossen. Darauf verlegten die Handwerker abschließend vollflächig und unterbrechungsfrei die 60 mm dünne ökonomic-Dämmung.

Die PU-Dämmelemente ökonomic bieten trotz ihrer schlanken Konstruktion mit einem Lambda-Wert von 0,028 W/mK einen hervorragenden Wärmeschutz und sichern für die gesamte Konstruktion des Daches, inklusive der Zwischensparrendämmung einen guten U-Wert von 0,18 W/m²K. Darüber hinaus ist die ökonomic-Dämmung für eine unterbrechungsfreie Dämmwirkung mit Nut-Feder-Systemen ausgerüstet und oberseitig mit einer Unterdeckbahn versehen. Auch hier werden wieder die aufkaschierten Unterdeckbahnen mit den integrierten Klebestreifen miteinander verklebt. Am First vollendet das robuste First/Gratband Diffucell die Dachdämmung. Danach folgen Standardtätigkeiten: Die Konterlatten werden verschraubt, Dachlatten aufgenagelt und schließlich das neue Ziegeldach eingedeckt.

Durch die Dachsanierung hat sich der U-Wert des Daches von geschätzten 0,8 W/m²K auf 0,18 W/m²K verbessert. Die neue Dämmung wird nicht nur die Heizkosten senken, sondern auch das Wohlbefinden im Haus entscheidend verbessern.

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