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Einheitliche Mindestlöhne am Bau gefordert

Berlin (dpa). - Für deutschlandweit einheitliche Mindestlöhne am Bau hat sich der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Alexander Krauß, ausgesprochen. „30 Jahre nach der Wende muss die Ungleichbehandlung aufhören“, sagte der Bundestagsabgeordnete zum Start der Schlichtungsgespräche in den Bau-Tarifverhandlungen. Die jetzige Situation führe dazu, dass Ostunternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte das Nachsehen haben könnten. „Ich fordere Gewerkschaft und Arbeitgeber auf, sich auf einheitliche Mindestlöhne in Ost und West zu verständigen“, sagte Krauß. Bundesweit erhielten die rund 850 000 Beschäftigten auf dem Bau mindestens 12,55 Euro pro Arbeitsstunde, argumentierte Krauß. Facharbeiter im Bau verdienten im Westen mindestens 15,40 Euro in der Stunde. Der Mindestlohn für Facharbeiter werde derzeit aber nur im Westen und mit der Ausnahme von Berlin nicht im Osten ausbezahlt, so der CDA-Vertreter.

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