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Gesundheitsgefährdendes Gas

Radon-dichte Bodenbeschichtung entwickelt

StoCretec, Baustoffe

Das Unternehmen StoCretec hat radondichte Bodenbeschichtungen entwickelt. Nutzer können durchlässige Bodenplatten mit den Systemen fugenlos abdichten.

Kriftel (ABZ). – Das Unternehmen StoCretec hat Bodenbeschichtungen entwickelt, die verhindern sollen, dass Radon in Gebäude eindringt. Mithilfe der Beschichtungen bleibe die gesundheitsgefährdende Radon-Konzentration in Innenräumen auch in Regionen mit hoher Belastung unbedenklich, so StoCretec. Das akkreditierte Institut IAF-Radioökologie Radeberg hat die StoCretec-Bodenbeschichtungen geprüft und zertifiziert. Für die vom Bundesamt für Strahlenschutz geforderte Senkung der Radonbelastung in Gebäuden bietet StoCretec verschiedene Bodenbeschichtungssysteme und Produkte an. Dazu zählen unter anderem das Oberflächenschutzsystem StoCretec OS 11b.5-1, die Grundierung StoPox GH 530, die Abstreuung StoQuarz 0,3–0,8 mm und die Beschichtung StoPox TEP MultiTop + 40 % StoQuarz 0,3–0,8 mm sowie die Epoxidharzbeschichtung StoPox BB OS. Herstellerangaben zufolge verhindern die Produkte die Radon-Diffusion durch Kellerböden und -wände. Nutzer können durchlässige Bodenplatten mit den Systemen fugenlos abdichten.

Radon ist ein natürliches Edelgas, das überall in der Umwelt vorkommt. In einigen Regionen Deutschlands überschreitet die Radon-Konzentration aber den Referenzwert des deutschen Strahlenschutzes. Dieser liegt bei 300 Becquerel/m³. Das Gas gelangt durch Gesteinsschichten aus dem Erdboden in Gebäude und kann sich dort anreichern. Da Radon ein schweres Gas ist, konzentriert es sich vor allem in der Luft in Bodennähe, beispielsweise in Kellerräumen. Aber auch in anderen Innenräumen kann sich das Gas anreichern. Bereits 1988 hat das Krebszentrum der WHO das Einatmen von Radon als ernstzunehmendes Krebsrisiko für den Menschen nachgewiesen.

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt vor den Auswirkungen des Edelgases Radon. StoCretec empfiehlt radondichte Bodenbeschichtungssysteme daher vor allem in solchen Regionen, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind. In einigen Räumen sei dies demnächst sogar vorgeschrieben, so der Hersteller.

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