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Harsch

Unternehmen begeht hundertjähriges Jubiläum

Mit Peter Harsch (2. v. l.) und Mario Harsch (2. v. r.) ist schon die vierte Generation der Familie im Unternehmen Harsch tätig. Umrahmt werden beide auf dem Bild vom Geschäftsführenden Gesellschafter Rolf Harsch (r.) und Geschäftsführer Andreas Neff (l.).

Bretten (ABZ). – Die Firmengruppe Harsch aus Bretten begeht in diesem Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum. Die Unternehmensgruppe hat 525 Mitarbeiter. Sie ist in den Geschäftsfeldern Tief-, Hoch-, Ingenieur- und Straßenbau tätig, führt Abbrucharbeiten aus und hat eine Deponie sowie einen Recyclingbetrieb. Andere Standbeine der Firmengruppe sind der Schlüsselfertigbau mit eigener Planung im Industrie- und Gewerbebau mit Festpreis und garantiertem Fertigstellungstermin. Betonfertigteile werden in zwei eigenen Werken für den Industrie- und Gewerbebau und jüngst auch für den Wohnungsbau produziert. Das Unternehmen Harsch setzt außerdem auf das Geschäftsfeld Projektentwicklung, das vom Grundstückserwerb über die Planung, Finanzierung und den Bau von schlüsselfertigen Wohn- und Geschäftsgebäuden reicht. "Wir decken viele Baubereiche ab, doch unser eindeutiger Schwerpunkt ist der Industriebau. Das hat sich daraus entwickelt, dass Süddeutschland stark geprägt ist vom Mittelstand. Unsere Stärke ist, dass wir alles aus einer Hand anbieten und mit allen Firmen der Gruppe eng zusammenarbeiten. Wir wollen eine hohe Wertschöpfung erzielen. Das kommt gerade besonders zum Tragen für unser derzeit größtes Bauvorhaben, das Wasserwerk Mörscher Wald, dessen Rohbau bis Ende 2019 fertig sein soll", erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Rolf Harsch, der zusammen die Firmengruppe mit Andreas Neff führt.

Das Wasserwerk soll einen Teil von Karlsruhe und die umliegenden Gemeinden mit Trinkwasser versorgen. Das Bauunternehmen übernimmt mit Artur Weiler die Rohbauarbeiten und den Rohrleitungsbau. Gebaut werden muss ein Netzpumpwerk. Von hier aus wird später einmal die Einspeisung des Trinkwassers erfolgen. Betonfertigteile, wie Stützen und Binder, werden von der Tochterfirma Lischma in Laupheim hergestellt. Parallel zum Netzpumpwerk wird die Schlammbehandlung mit Absetzbecken gebaut. Umliegend werden Filterkammern und Aufbereitungsanlagen montiert, mit denen das aus den vorhandenen Brunnen gezogene Rohwasser aufbereitet wird. In zwei Wasserkammern mit jeweils einem Volumen von 3000 m³ wird dann das Trinkwasser zwischengespeichert. Was das Bauvorhaben anspruchsvoll macht, sind die hohen Auflagen im Bereich Umweltschutz. Hinzu kommt: Alle eingesetzten Materialien machen eine Zulassung für den Trinkwasserbereich erforderlich. Hier wird darum ein besonderes Augenmerk auf die Bauteile gelegt, die in Berührung mit dem Trinkwasser kommen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2019.

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