Hauptbahnhof Cottbus

Moderner Verkehrsknoten am "Zukunftsbahnhof"

Cottbus (ABZ). – Cottbus ist als Universitätsstadt und "Hauptstadt" der Niederlausitz bekannt. Gut zu erreichen ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs über den Bahnhof, der am 13. September 1866 mit der Eröffnung der Bahnstrecke aus Berlin in Betrieb ging.
Hydrotec Baustoffe
Schutz für Klimaverbesserer: Bäume verbessern im urbanen Umfeld das Mikroklima, verschönern Straßen und locken Insekten und Vögel an. Gleichzeitig spenden sie Schatten und haben eine Filterfunktion für Schadstoffe und Staubteilchen aus der Luft. FOTO: HYDROTEC

Nach umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die im Jahr 2020 komplett abgeschlossen waren, zeichnete das Bündnis Allianz pro Schiene den "Cottbus Hauptbahnhof" 2021 als den "Bahnhof des Jahres" aus. Der größte Personenbahnhof Brandenburgs sei nun hell und sauber sowie zu einer "modernen, kundenfreundlichen Drehscheibe" mit kurzen Wegen geworden.

Der insgesamt 30 Millionen Euro teure Umbau des Bahnhofsgebäudes fand im Rahmen des bundesweiten Projekts "Zukunftsbahnhof" statt, bei dem neue Konzepte für höhere Fahrgastzufriedenheit erprobt werden sollen. Dafür wurden nicht nur neue Sitzgelegenheiten und Lademöglichkeiten für Elektrogeräte geschaffen, sondern auch die Fassade des Hauptgebäudes farblich neu gestaltet, die Bahnsteige sowie die Tunnelanlage erneuert und die beiden Bahnhofsvorplätze im Norden und Süden inklusive neuer Parkplätze und einer Fahrradabstellanlage mit 260 Stellplätzen modernisiert.

In diesen neuen Verkehrsknotenpunkt, der als Bestandteil des "Klimagerechten Mobilitätszentrum Cottbus" zu einem ÖPNV-Terminal umgebaut wurde, investierte die Stadt noch einmal rund 12 Millionen Euro. Dafür wurde der Busbahnhof mit nun neun Bussteigen auf den neuen Bahnhofsvorplatz verlegt. Zusätzlich entstand eine zentrale Straßenbahnhaltestelle für nahezu alle Linien. Der neue Bahnhofsvorplatz wirkt offen und dank zahlreicher Bäume sowie zusätzlicher Begrünungen einladend. Verschiedene Sitzgelegenheiten – viele davon überdacht – machen die Wartezeiten angenehmer. Für Sehbehinderte wurde ein umfangreiches Blindenleitsystem verlegt.

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Hydrotec Baustoffe
Die Entwässerungsrinne MAXI ist der Allrounder unter den Entwässerungsrinnen aus Beton und zum Entwässern mit niedrigeren Anforderungen bis hin zu höheren Anforderungen im Schwerlastbereich vielseitig einsetzbar, teilt der Hersteller mit. FOTO: HYDROTEC

Bei der Planung von Freiflächen sind neben den gestalterischen Gesichtspunkten insbesondere die Anforderungen an eine sichere Entwässerung sowie den Schutz von Anpflanzungen zu berücksichtigen. Gerade bei großflächigen Versiegelungen durch wasserundurchlässige Pflasterbeläge und Asphaltierungen muss gewährleistet werden, dass das Oberflächenwasser schnell von Entwässerungseinrichtungen aufgenommen und abgeleitet wird. Linienentwässerungssysteme bieten, unter anderem aufgrund der einfachen Installation, gute Lösungsmöglichkeiten bei großen und leicht geneigten Flächen.

So wurde auch auf dem Bahnhofsvorplatz in Cottbus sowohl parallel zum Streckenverlauf der Straßenbahngleise als auch im Übergangsbereich zu den Bussteigen das Linienentwässerungssystem MAXI des Herstellers Hydrotec aus Wildeshausen eingesetzt. Entsprechend der hydraulischen Leistungsanforderung wurden Rinnenelemente mit einer Nennweite NW 100 installiert. Die aus faserverstärktem Beton C35/45 hergestellten Rinnenkörper können aufgrund eines 5 mm starken Guss-Kantenschutzes, der robusten Abdeckungen aus duktilem Gusseisen sowie einer schraublosen Arretierung und Längsschubsicherung für Fahrbahnen von Straßen, Industrieflächen mit Schwertransport und auch Flugbetriebsflächen und Häfen mit hohen Radlasten (250 kN bis 900 kN Prüflast nach DIN EN 1433) eingesetzt werden.

Im urbanen Umfeld verbessern Bäume das Mikroklima, verschönern Straßen und locken Insekten und Vögel an. Gleichzeitig spenden sie Schatten und haben eine Filterfunktion für Schadstoffe und Staubteilchen aus der Luft. Umso wichtiger ist es, den Stamm und das Wurzelwerk vor mechanischen Beeinträchtigungen zu schützen. Durch das Baumschutzsystem von Hydrotec kann so auch auf dem Bahnhofsvorplatz in Cottbus ein wirksamer Baumschutz gewährleistet werden. Baumroste haben in erster Linie die Aufgabe, den Boden im Umfeld des Baumstammes vor zu starker Verdichtung durch Übergehen oder Überfahren zu schützen. Gleichzeitig können optimal ausgebildete Baumroste dafür Sorge tragen, dass genügend Niederschläge das Wurzelwerk erreichen und eine Durchlüftung des Erdbodens gesichert ist. Hydrotec-Baumroste bieten bereits bei der Montage wesentliche Vorteile. Sowohl die aus duktilem Gusseisen hergestellten Baumroste als auch das Betonfundament sind in Segmente unterteilt, so dass der Transport und der Einbau erleichtert werden. Während Wurzelaussparungen im Fundament für einen optimalen Durchlass der Baumwurzeln sorgen, bietet ein herausnehmbares Innenteil die Möglichkeit, den Baumrost an den größer wachsenden Baum anzupassen.

Üblicherweise werden zur Bewässerung und Belüftung des Baumes Drainagen entlang des Wurzelwerkes verlegt. Über die Bewässerungs- und Belüftungsöffnung in einzelnen Segmenten ist ein leichter Zugang gewährleistet, so dass der Boden unter dem Baumrost bei Bedarf über die Niederschläge hinaus mit Wasser versorgt werden kann. Zusätzlich zu den Bewässerungs- und Belüftungsöffnungen können die Baumroste auch mit Bodenstrahlern ausgestattet werden, die bei Dunkelheit die Bäume markieren und gleichzeitig Akzente auf Wegen und Parkplätzen setzen. Um den Baumstamm im unteren Teil vor Beschädigungen zu schützen, kann der Baumrost durch einen aus duktilem Gusseisen hergestellten, robusten Anfahrschutz ergänzt werden. Baumroste von Hydrotec können naturbelassen oder beschichtet geliefert werden. Die dauerhafte, rutschsichere Beschichtung ist korrosionsschützend, witterungs- und UV-beständig und besitzt eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit. Zur individuellen Anpassung an die Gestaltung der befestigten Fläche können die Baumroste in allen RAL- und DB-Farbtönen beschichtet werden. Während Baumroste das Wurzelwerk und den Boden schützen, kommen gerade bei jüngeren Anpflanzungen Baumschutzgitter zum Einsatz. Die aus verzinktem Stahl und auf Wunsch beschichteten Gitter gewähren Schutz gegen Beschädigungen an Stamm und Krone.

Perfekt aufeinander abgestimmt, lassen sich die Hydrotec-Baumschutzgitter mit speziellen Bügelschrauben an den Baumrostsegmenten fest verschrauben. Je nach Einbausituation und Anforderungen an den Schutz der Bäume sind Baumschutzgitter in verschiedenen Formen und Höhen sowie in einteiliger oder zweiteiliger Ausführung lieferbar.

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