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Hauptverwaltung von Max Bögl

Säulenschalung formt Firmenzentrale

Rd. 200 Betonstützen tragen die Balkone des neuen Bürogebäudes am Stammsitz von Max Bögl in Sengenthal bei Neumarkt in der Oberpfalz.

Neumarkt (ABZ). – Die Firmengruppe Max Bögl aus der Oberpfalz zählt zu den größten Unternehmen in der deutschen Bauindustrie. Am Stammsitz in Sengenthal bei Neumarkt in der Oberpfalz entsteht ein neues Bürogebäude für die Hauptverwaltung der Firmengruppe. Das Portfolio des Bauunternehmens ist beeindruckend. Die Palette reicht von modularen Gebäuden über Windräder bis hin zu einem Magnetbahnsystem für den Personennahverkehr. "Dass auch ein Generalist dieser Größenordnung gerne auf das Know-how von Meva zurückgreift, freut uns natürlich", erklärt Meva-Ingenieur Andreas Scherzl. Das neue viergeschossige Gebäude wird durch Balkone flankiert, die von 144 Betonstützen getragen werden. Diese sind 3 m hoch und haben einen Ø von 80 cm. Die besondere Aufgabe für die Herstellung der 3 t schweren Stützen lag dabei im Detail. "Im Schalkörper sollte ein Aussparungskörper eingeschweißt werden, der bei der fertigen Stütze auf einer Seite eine konkave Wölbung ergibt", umreißt Jochen Moosmann, Leiter Sonderkonstruktion bei Meva, diese Aufgabe. Die Betonstützen werden im Fertigteilwerk von Max Bögl vorbereitet und erfüllen die Sichtbetonqualität SB3 – selbst nach über 100 Anwendungen.

Da die Stützen in exponierter Lage das neue Hauptverwaltungsgebäude sozusagen einrahmen, wurde die Messlatte hoch gelegt: Alle Kanten müssen scharfkantig sein und es darf nicht zum Ausbluten der Stöße kommen. Die ersten Stützen sind bereits ausgeschalt und Dietmar Rackl, bei Max Bögl für die Arbeitsvorbereitung zuständig, ist vom Resultat überzeugt: "Die Stützen erfüllen in allen Belangen unsere Erwartungen, die Schalung ist so durchdacht geplant und solide umgesetzt, dass wir auch bis zur letzten Stütze ein rundum gelungenes Ergebnis haben."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 24/2019.

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