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Höchste Schrägseilbrücke Deutschlands wird saniert

Schutzbeschichtung erhalten

Mit dem Injektionsharz StoJet IHS 93 behält der Betonriese seine Standsicherheit.

Neuss/Düsseldorf (ABZ). – Nach fast 40 Jahren wurde jetzt der 146-m-Stahlbeton-Pylon der Fleher Brücke zwischen Neuss und Düsseldorf umfassend saniert – vom Korrosionsschutz bis zur Schlussbeschichtung mit Betonsanierungssystemen von StoCretec. Er sieht aus wie ein auf dem Kopf stehendes Ypsilon, das über dem Rhein in die Höhe ragt – der Pylon der Fleher Brücke. Diesem Pfeiler kommt eine wichtige Aufgabe zu. Er nimmt die Schrägseile der Brücke auf und ist somit tragendes Element für die Gesamtkonstruktion. Der Stahlbeton des Pylons war nach nahezu 40 Jahren sehr sanierungsbedürftig. Um die Standsicherheit der Fleher Brücke auch zukünftig zu gewährleisten, gab der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Instandsetzung des Betonriesen in Auftrag. Zum Einsatz kamen qualitativ hochwertige Produkte von StoCretec.

Die 1979 in Betrieb genommene Fleher Brücke führt die Autobahn 46 zwischen Neuss und Düsseldorf über den Rhein. Getragen wird die 1165 m lange Schrägseilbrücke von einem zentralen Pylonen. Dieser Pfeiler aus bewehrtem Stahlbeton misst 146 m – damit ist er der höchste in Deutschland. Tägliche Belastungen durch den Verkehr, die Witterung und Schadstoffe setzten dem Beton mehr und mehr zu. Eine 2010 fällige Hauptuntersuchung deckte schließlich Schäden an der Bausubstanz auf: Abplatzungen, Hohlstellen, Risse sowie teilweise frei liegende Bewehrung erforderten dringend eine Sanierung, um die Standsicherheit des Trägers und somit der gesamten Brückenkonstruktion weiterhin sicherzustellen.

Nach der kompletten Einrüstung des Trägers bei kurzzeitiger Vollsperrung starteten die Arbeiten. Zunächst untersuchte der Fachbetrieb den Beton nochmals intensiv auf Abplatzungen, Risse und Hohlstellen. Schadhafte Teile galt es zu entfernen, die freiliegende Bewehrung zu entrosten und mit dem Korrosionsschutz StoCrete TK zu versehen. Risse füllten die Verarbeiter kraftschlüssig mit dem niedrigviskosen Injektionsharz StoJet IHS 93. Dieses Epoxidharz gibt dem Betonboliden seine ursprüngliche Steifigkeit zurück, wodurch die Lastenaufnahme wieder uneingeschränkt möglich ist.

Die Reprofilierung der Betonschäden erfolgte manuell mit dem polymervergüteten Reparaturmörtel StoCrete TG 204. Als Haftvermittler zwischen Bestandsbeton und Betonersatz wurde StoCrete TH 200 vorgelegt. Um eine homogene Betonoberfläche zu erhalten, nahmen die Fachhandwerker zudem eine Kratzspachtelung mit StoCrete TF 200/204 vor. Sowohl Betonersatz als auch Feinspachtel garantieren einen hohen Langzeitschutz bei Frost- und Tausalzbeanspruchung. Für einen zusätzlichen Schutz sowie den dauerhaften Erhalt der Bausubstanz sorgt die Schlussbeschichtung StoCryl V 100, aufgetragen in zwei Lagen. Sie verhindert das Eindringen von Wasser, Chloriden und Kohlendioxid als Hauptursachen für Betonschädigungen. Alle eingesetzten StoCretec Produkte sind im System geprüft und perfekt aufeinander abgestimmt. Sie entsprechen der Norm EN 1504 und unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 42/2017.

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