Keine Einigung

Tarifverhandlungen erneut vertagt

Berlin (dpa). – Die Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im deutschen Bauhauptgewerbe sind erneut vertagt worden. In zweitägigen Gesprächen sei es nicht gelungen, sich in wichtigen Punkten substanziell zu einigen, teilte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) in Berlin mit.

Vor allem beim Streitpunkt Wegstreckenentschädigung zu Baustellen habe es enorme Differenzen gegeben. Die Gespräche sollen am 22. September weitergehen, so der ZDB. Die Arbeitnehmerseite habe konstruktive Verhandlungen über die materielle Gestaltung einer Wegstreckenentschädigung verhindert, erklärte Uwe Nostitz, Vizepräsident des ZDB. "Wir haben große Sorge, dass die IG BAU den Bogen überspannt", ergänzte Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Die Gewerkschaft kritisierte, die Arbeitgeber hätten eine große Chance vertan. Auf dem Tisch habe ein Einigungsvorschlag unter anderem zu Mindestlohnstruktur, Mindesturlaubsvergütung und Erschwerniszuschläge gelegen, sagte der Bundesvorsitzende Robert Feiger. Die Bauunternehmen müssten sich nun bewegen. "Wenn alles nichts hilft, dann geht es in die Schlichtung und eventuell in den Arbeitskampf."

Die IG BAU fordert in den Tarifverhandlungen neben einem Wegegeld 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für ein Jahr Laufzeit. Die Arbeitgeberseite hatte in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt, danach waren die Gespräche zeitweise unterbrochen.

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