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Mehrzweckhalle aus systematisierten Betonfertigteilen

Richtfest nach nur sechs Wochen

Zwischenstand Ende Juni: Die letzten Betonfertigteile der systematisierten Konstruktion wurden montiert.

Mühldorf (ABZ). – In Mühldorf am Inn, nahe München, entwickelte GreenRock auf einem 21 000 Quadratmeter großen Grundstück ein nachhaltiges Multi-User-Center. Die rund 10 000 Quadratmeter große Immobilie im KfW55-Standard plante und baut das Bau- und Technologieunternehmen Max Bögl.

Das Hallengebäude in unmittelbarer Nähe zur A 94 ist mittlerweile gut zu erkennen. Die anthrazitfarbene Isopaneel-Fassade ist an dem Betonfertigteil-Skelett der Immobilie angebracht. Die Trapezblech-Dachkonstruktion ist auch bereits montiert. Kürzlich wurde Richtfest gefeiert.

Insgesamt hat der Generalübernehmer Max Bögl rund 500 systematisierte Betonfertigteile mit einem Gewicht von 3 bis 22 Tonnen in nur etwa sechs Wochen zusammengesetzt. "Die Konstruktion von Gebäuden in unserem Hallensystem Bögl erfolgt mittels eines Baukasten-Prinzips", erklärt Klaus Lenkeit, Leiter des neu geschaffenen Bereichs Systembau Bayern der Firmengruppe Max Bögl. "Dabei kann eine Auswahl an standardisierten Bauteilen individuell miteinander kombiniert werden. Die im Werk vorproduzierten Fertigteile, wie Stützen oder Träger, passen stets präzise ineinander und müssen vor Ort nur noch zusammengesetzt werden."

Für Lenkeit ist neben der verkehrsgünstigen Lage in unmittelbarer Nähe zur A 94 vor allem der hohe Anspruch an eine nachhaltige Bauweise besonders. "Durch die energieeffiziente Ausstattung der Halle profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch der spätere Nutzer durch niedrigere Nebenkosten", sagt er. "Es freut uns sehr, nach gut drei Jahren Entwicklungszeit und nur fünf Monate nach Baubeginn das Richtfest für das erste nachhaltige Hallenprojekt der GreenRock Gruppe feiern zu können", so Dr. Franz Hauk, Geschäftsführer von GreenRock.

Bis zur Fertigstellung wird die Firmengruppe Max Bögl noch die Fassade inklusive der Fensterbänder, Tore und Türen fertig montieren, die Halle mit einer Betonsohle versehen und die Außenanlagen erstellen. Die Fassade trägt durch die hohe Energieeffizienz bei gleichzeitiger Begrünung in Teilbereichen zur Nachhaltigkeit des Projekts bei. Neben der Fassade wird die Immobilie auch mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hallendach ausgestattet, die einen maßgeblichen Beitrag zum nachhaltigen Energiekonzept und der Ausführung im KfW55-Standard leistet. Die installierte Photovoltaikanlage versorgt rund 400 Haushalte mit Strom und speist zudem die Ladestationen für Elektroautos. "Das nachhaltige Gesamtkonzept führt zu niedrigen Betriebskosten für Nutzer und zur angesehenen Zertifizierung durch die DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) in Gold," so Hauk.

Späterer Mieter der gesamten Immobilie ist die Rosenberger Gruppe, ein Hersteller von Verbindungslösungen in der Hochfrequenz- und Fiber-Optik-Technologie. Im Oktober dieses Jahres soll die Immobilie übergeben werden.

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