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Mit Steinwolle

Nichtbrennbare Dämmsysteme für Holzbau gut geeignet

Deutsche Rockwool, Baustoffe, Dämmstoffe, Holzbau und Dachbau

Steinwolle bietet mit einem Schmelzpunkt von > 1000 °C gute Voraussetzungen für einen hohen Brandschutz im Holzbau und ist nicht ohne Grund für viele Konstruktionen durch die DIN 4102-4 vorgeschrieben.

Gladbeck (ABZ). – Bauen mit Holz liegt im Trend. Bauherren und Planer, die einen zuverlässigen und sicheren Brandschutz im Holzhaus gewährleisten wollen, entscheiden sich häufig für eine Dämmung aus nichtbrennbarer, diffusionsoffener Steinwolle. Die Deutsche Rockwool bündelt in einer jetzt neu verfügbaren Broschüre Informationen zu allen im Holzbau empfohlenen Dämmprodukten. Diese Broschüre steht auch zum Download auf der Website des Herstellers bereit. Steinwolle bietet mit einem Schmelzpunkt von > 1000 °C nach Unternehmensangaben beste Voraussetzungen für einen hohen Brandschutz und ist nicht ohne Grund in vielen Konstruktionen nach DIN 4102-4 fest verankert. Diese DIN beschreibt das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen. Ihr Teil 4 benennt klassifizierte Baustoffe, Bauteile und Sonderbauteile und beschreibt deren Anwendung. Da Steinwolle nicht entzündbar ist und nicht glimmt, eignet sie sich sogar für die Ausführung rauchdichter Fugenabschlüsse sowie zur Abschottung bei Wand- und Deckendurchdringungen von Rohren und Leitungen.

Durch einfachen Zuschnitt können Rockwool Dämmplatten, -matten oder Rohrschalen leicht an die im Holzbau vorherrschenden Konstruktionen angepasst werden. Sie schmiegen sich fugenlos an. Mit Lambda-Werten von 0,035 W/(m·K) schaffen sie ausgezeichneten Wärmeschutz schon in sehr schlanken Konstruktionen. Je nach Dämmdicke können die Anforderungen an die Gebäudehülle von Niedrigenergie- und Passivhäusern mühelos erreicht werden.

Darüber hinaus verbessert Steinwolle als diffusionsoffener Dämmstoff den Feuchtehaushalt im Holzhaus. Durch ihre offenporige Struktur und relativ hohe Rohdichte bieten Rockwool Dämmstoffe aus Steinwolle zugleich optimale Voraussetzungen für einen effektiven Schallschutz.

Wie eine Holzkonstruktion oder -beplankung ist auch eine Dämmung aus Steinwolle vollständig recycelbar. Das Vulkangestein, aus dem Steinwolle hergestellt wird, steht in weltweit nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung. Dämmsysteme aus Steinwolle werden deshalb von vielen Planern als Baustoffe für nachhaltiges Bauen empfohlen.

Die elastische "Flexirock 035" Dämmplatte von Rockwool ist ideal für den Einsatz zwischen Ständern, Stielen und Balken von Decken, Außen- und Innenwänden eines Holzhauses geeignet. Ihre hohen Rückstellungskräfte erleichtern und beschleunigen die Verarbeitung der Platte über Kopf im Deckenbereich. Mit der hoch druckbelastbaren "Masterrock NB" bietet Rockwool eine Dämmung, die im Holzrahmenbau sowohl auf den Dachsparren von außen als auch auf der Außenwand als Dämmschicht in einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade eingesetzt werden kann. Durch die Kombination von "Flexirock" in den Gefachen und "Masterrock NB" entsteht eine hoch wärmedämmende Konstruktion nahezu ohne Wärmebrücken. Schon mit einer relativ schlanken Konstruktion kann Passivhausqualität erreicht werden.

Für die Fassadengestaltung mit einem verputzten Wärmedämmverbundsystem auf Brettsperrholz oder Holzwerkstoffplatten bietet Rockwool die "Coverrock II" Putzträgerplatte, die für den Einsatz als Dämmstoffkern in den Systemen verschiedener Putz- und Systemhersteller zugelassen ist.

Bestehende Holzkonstruktionen können auch nachträglich mit Hilfe des flockenförmigen Steinwolle-Granulats "Fillrock RG" gedämmt werden. Dazu wird das Granulat in alle Hohlräume lückenlos eingeblasen. Im Neubau kann "Fillrock RG" in Rahmenkonstruktionen für Wände oder auch in aufgeständerte Flachdächer sowie in die oberste Geschossdecke oder in Dachkonstruktionen eingeblasen werden, um dort den Wärme-, Schall- und Brandschutz zu verbessern.

Im Holzbau ebenso einsetzbar sind zahlreiche weitere, für den Wohnungsbau entwickelte Rockwool Produkte wie z. B. "Klemmrock 035", eine hochkomprimierte Steinwolle im Rollenformat für den Einbau zwischen Sparren oder Ständern von Dach und Wand, "Floorrock" für die Wärme- und Schalldämmung unter einem schwimmenden Estrich sowie "Tegarock" zur Auflage auf der obersten Geschossdecke und "Termarock" für die Dämmung von Innenwänden in Ständerbauweise.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 21/2018.

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